Winterberg-Notaufnahme ist wieder bei Reality-Serie dabei

Pressemitteilung /

„Notaufnahme: Samstagnacht“ läuft ab 3. September immer donnerstags, das Klinikum ist eins von zehn Krankenhäusern.

Zum fünften Mal in Folge ist das Team Winterberg bei der DMAX-Serie „Notaufnahme: Samstagnacht“ dabei und zeigt, wie es nachts am Wochenende in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) auf dem Winterberg zugeht. Für das Klinikum Saarbrücken ist dies eine Chance, einen authentischen Einblick in die tägliche Arbeit im Notfallgeschehen zu geben. Denn das ZNA-Team ist immer mehr gefordert: Jährlich versorgt das Winterberg-Klinikum inzwischen rund 55.000 Patientinnen und Patienten in der Notaufnahme für Erwachsene und in der für Kinder – im Vergleich zu 2020 ein Plus von 42 Prozent.

Seit 3. September laufen die neuen Folgen der sechsten Staffel von „Notaufnahme: Samstagnacht“ bei DMAX. Das Klinikum Saarbrücken ist bereits zum 5. Mal dabei. Im Fernsehen zu sehen ist das Team Winterberg in einer Folge am 10. September. Jeweils eine Woche vorher sind die Folgen bereits auf „discovery+“ (kostenpflichtig) abrufbar, kurz nach der TV-Ausstrahlung kostenfrei in der Mediathek. 

Die neue Staffel richtet den Blick auf die Arbeit der Notaufnahmen in einer Zeit, in der intensiv über notwendige Veränderungen im Gesundheitswesen und mögliche Entlastungen für die Beschäftigten diskutiert wird. Teams aus zehn deutschen Kliniken werden durch besonders anspruchsvolle Stunden des Wochenendes begleitet. Die Dokumentation zeigt, welche Entscheidungen Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte unter hohem Zeitdruck, bei großer Auslastung und in unvorhersehbaren Situationen treffen müssen.

„Die Serie macht sichtbar, was die öffentliche Diskussion über die Notfallversorgung im konkreten Klinikalltag bedeutet. Sie zeigt Menschen, die auch unter schwierigen Bedingungen schnell handeln, Verantwortung übernehmen und die Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherstellen“, erklärt die Produktionsfirma zum Konzept der neuen Staffel.

Vier Nachtschichten auf dem Winterberg

Für die Dreharbeiten auf dem Winterberg begleitete ein Filmteam aus München die Pflegekräfte sowie die Ärztinnen und Ärzte auf dem Winterberg an vier Abenden und in den Nachtschichten. Dabei entstanden unmittelbare Einblicke in die Abläufe der Zentralen Notaufnahme, die in der aktuellen und auch in der folgenden Staffel zu sehen sein werden. In Folge 3 der sechsten Staffel sind unsere Ärztinnen Christina Himbert, Dr. Sabine Ziehl und Anne Meier-Heinrich zu sehen - sie versorgen unter anderem einen Drogenabhängigen, eine Patientin mit Beinschmerzen nach einer Flugreise und anschließendem Aufenthalt im Ausland sowie eine krebskranke Frau, deren Beschwerden sich verschlimmert haben. 

Die Zuschauerinnen und Zuschauer erleben hautnah, welche Situationen sich während einer Nachtschicht entwickeln, wie die verschiedenen Berufsgruppen zusammenarbeiten und wie schnell sich die Anforderungen in einer Notaufnahme verändern können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mitarbeitenden und ihre Perspektive auf den Arbeitsalltag. Wie stark die Anforderungen an das Team Winterberg in den vergangenen Jahren gestiegen sind, zeigt die Entwicklung der Patientenzahlen: Rund 55.000 Patientinnen und Patienten werden inzwischen jährlich in den Notaufnahmen für Erwachsene und Kinder versorgt. Gegenüber 2020 entspricht das einem Anstieg von 42 Prozent.

Patientenversorgung hat jederzeit Vorrang

Die Dreharbeiten erfolgten unter klaren Rahmenbedingungen. Die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten hatte zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkten Vorrang. Die Anwesenheit des Filmteams durfte weder die Abläufe in der ZNA beeinträchtigen noch zu Verzögerungen bei Untersuchungen oder Behandlungen führen.

Auch der Schutz der betroffenen Patientinnen und Patienten war während der Aufnahmen gewährleistet. Persönlichkeitsrechte, Privatsphäre und Datenschutz wurden umfassend berücksichtigt. Aufzeichnungen und Veröffentlichungen erfolgten ausschließlich unter Einhaltung der dafür geltenden Vorgaben und Einwilligungen.

Arbeitsalltag ohne Inszenierung

Das Klinikum Saarbrücken stimmt solchen Dreharbeiten zu, weil sie der Öffentlichkeit einen seltenen und realitätsnahen Einblick in die Arbeit einer großen Zentralen Notaufnahme ermöglichen. Die Situationen vor der Kamera werden nicht inszeniert. Gezeigt wird der tatsächliche Arbeitsalltag mit all seinen Herausforderungen, spontanen Entwicklungen und emotionalen Momenten.

„Unser Ziel ist es, transparent zu zeigen, was unsere Mitarbeitenden in der Zentralen Notaufnahme leisten. Die Aufnahmen bilden den Alltag so ab, wie er tatsächlich stattfindet: ungeplant, anspruchsvoll und geprägt von einer engen Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen. Diese Offenheit ist uns wichtig“, erklärt das Klinikum Saarbrücken.

Die Notfallversorgung steht bundesweit vor großen Herausforderungen.

Steigende Patientenzahlen, komplexe Krankheitsbilder und eine hohe Auslastung verlangen den Teams täglich viel ab. Gerade deshalb ist es wichtig, die Abläufe in einer Notaufnahme nachvollziehbar zu machen und den Menschen hinter der Versorgung ein Gesicht zu geben.

Mit der erneuten Teilnahme an „Notaufnahme: Samstagnacht“ möchte das Klinikum Saarbrücken zeigen, wie viel medizinische Kompetenz, Erfahrung und Teamarbeit notwendig sind, um auch in besonders belastenden Situationen eine verlässliche Versorgung sicherzustellen. Zugleich bietet die Sendung die Möglichkeit, die Arbeit der Beschäftigten in einer der größten Notaufnahmen des Südwestens stärker in den öffentlichen Blick zu rücken.

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