Zentrum für Handchirurgie

Mit über 1000 operativen Eingriffen jährlich ist unser Zentrum für Handchirurgie im Klinikum Saarbrückeneines der größten handchirurgischen Spezialzentren des Saarlandes und der angrenzenden Regionen. Unser Spektrum umfasst alle Erkrankungen und Verletzungen der Hand und des Unterarmes bis über das Ellbogengelenk.

Das Zentrum für Handchirurgie ist in das Schwerstverletzungsartenverfahren Hand (SAV Hand) der gesetzlichen Unfallversicherung eingebunden und als Handchirurgisches Zentrum zur Behandlung von Handverletzungen aller Schweregrade anerkannt.

Der Chefarzt Prof. Dr. Christof Meyer besitzt das Expertenzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie.

Das gesamte Team des Zentrums für Handchirurgie verfügt über eine breite klinische Erfahrung, das Haus über die komplette Ausstattung zur Diagnostik und Therapie. Ziel unserer Behandlung ist die bestmögliche Wiederherstellung der Hand- und Ellenbogenfunktion. Für eine optimale Nachbehandlung arbeiten wir im ambulanten Bereich eng mit spezialisierten Handtherapeuten zusammen.

Wir bieten spezialisierte Handsprechstunden an, darunter auch gesonderte Sprechstunden für bg-lich versicherte Arbeitsunfälle einschließlich einer Rehabilitationssprechstunde. Ambulanter und stationärer Bereich sind eng miteinander vernetzt, sodass eine optimale Behandlung gewährleistet wird. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite unserer Klinik für Unfall- und Handchirurgie im Behandlungsspektrum sowie in unserem Flyer.

Unsere Leistungen rund um die spezialisierte Behandlung von Hand und Ellenbogen:

Blick in den OP während Chefarzt Prof. Dr. Christof Meyer und ein Oberarzt einen Unfallpatienten operieren
Im Notfall in guten Händen

 

Wir behandeln über unsere Notaufnahme:

  • Akute Verletzungen der Hand, des Handgelenks und des Unterarms, einschließlich Amputationsverletzungen
  • Private Unfälle sowie BG-lich versicherte Arbeitsunfälle
  • Akute Infektionen
Unsere Spezialisten für Handchirurgie im Klinikum Saarbrücken, v.l. Dr. Katrin Schall, Chefarzt Prof. Dr. Christof Meyer und Saskia Barnick
Expertenblick bei handchirurgischen Fällen

 

Zum Zentrum für Handchirurgie gehört eine Spezialambulanz, in der von niedergelassenen Ärzten oder anderen Kliniken zugewiesene Patienten untersucht und beraten werden können. 

Patienten mit einer privaten Krankenversicherung oder mit Arbeitsunfällen können sich auch ohne Zuweisung nach Terminvereinbarung direkt in unseren Sprechstunden vorstellen.

Blick in den OP während einer Operation an der Hand mit Morbus Dupuytren
Handchirurgische Expertise - ambulant wie stationär

 

Operationen werden im Zentrum für Handchirurgie sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt.

Neben dem regulären OP-Betrieb besteht ein 24-stündiger Bereitschaftsdienst für Notfälle, der an sieben Tagen in der Woche einsatzbereit ist.

Foto der Hände eines Patienten mit Morbus Dupuytren im Untersuchungs- und Behandlungszentrum im Klinikum Saarbrücken
Wir sind in unserer Sprechstunde für Sie da

 

Über unsere Sprechstunde behandeln wir Krankheitsbilder von Ellenbogen, Unterarm, Handgelenk und Hand:

  • Frische sowie ältere Verletzungen
  • Verletzungsfolgen, einschließlich Fehlstellungen, Fehlwachstum, Bewegungseinschränkungen, Instabilität
  • Krankheitsbilder durch Belastung oder Verschleiß
  • Erkrankungen peripherer Nerven
  • Gewebsneubildungen und Tumore
  • Subakute und chronische Infektionen
  • Kindliche Fehlbildungen
  • Rheumatische Erkrankungen

Häufige Krankheitsbilder und unser Behandlungsspektrum

  • an Ellenbogen, Unterarm, Handwurzel, Mittelhand, Finger und Daumen, einschließlich möglicher Komplikationen
  • Sehnennähte direkt nach einer Verletzung
  • Rekonstruktion nach länger zurückliegenden oder chronischen Sehnenschäden
  • Behandlung von Folgeschäden, wie Sehnenlösungen bei Verwachsungen, Rekonstruktion von instabilen Ringbändern, Sehnenrekonstruktion durch Sehnentransplantation oder Sehnenumsetzung
  • operative Versorgung oder Rekonstruktion von Bändern der Handwurzel (z.B. „SL-Band“ zwischen Kahn- und Mondbein) oder des Unterarmdrehgelenks (z.B. Abriss des TFCC oder Ellen-Griffelfortsatzes)
  • Behandlung akuter Verletzungen (z.B. Skidaumen)
  • Bandrekonstruktion bei fehlgeschlagener konservativer Therapie oder chronischer Instabilität
  • Stabilisierung bei frischen Verletzungen oder chronischer Instabilität
  • Rekonstruktion (teil-)amputierter Finger bis hin zur vollständigen Replantation
  • Stumpfversorgungen in der Akutsituation
  • operative Eingriffe zur Verbesserung der Handfunktion und des kosmetischen Aspektes nach Amputationsverletzungen (z.B. Schmalhandbildung)

  • Sanierung mittels Knochenverpflanzung, bei Bedarf auch mit lokal gefäßgestielten Transplantaten (besonders häufig am Kahnbein und am Unterarm)

  • Korrektur von Fehlstellungen nach Verletzung, Fehlwachstum oder anlagebedingter Fehlstellung des Knochens
  • je nach Komplexität unter Einsatz von computergestützter 3D-Planung und speziell für den Patienten hergestellten Implantaten („individual patient solutions“)
  • Gelenk- und Sehnenlösungen sowie Metallentfernung und Knochenkorrekturen
  • Wiederherstellung bei Weichteildefekten nach Verletzungen, Entzündungen oder Durchblutungsstörungen durch Gewebsverpflanzungen, z.B. Hauttransplantation, lokale Lappenplastiken mit und ohne Gefäßstiel
  • an Hand- und Handwurzelknochen oder am Ellenbogen
  • Am häufigsten ist die Mondbeinnekrose („Lunatummalazie“), je nach Stadium zu behandeln durch Gelenkspiegelung, Durchtrennung von Schmerznerven, Speichenverkürzung, vorübergehende Fixierung der Handwurzel zur Mondbeinentlastung, Einbringen eines gefäßgestielten Knochentransplantates, Entfernung der ersten Handwurzelreihe oder (Teil-)Versteifung des Handgelenks
  • z.B. Ringbandspaltung bei schnellendem Finger, Sehnenfachspaltung z.B. bei De Quervain-Tendovaginitis
  • bei anhaltenden Beschwerden nach konservativer Behandlung (z.B. Tennis- oder Golferellenbogen) 
  • zur Abklärung und Therapie bei Verschleiß oder Verletzungen des triangulären fibrokartilaginären Komplexes (TFCC, Handgelenks-Diskus), Bandverletzungen oder Knorpelschäden an der Handwurzel, z.B. mit Entfernen gereizter Gelenkinnenhaut, Knorpel-, Bänder- und Diskusglättung, Naht des Diskus, Abfräsen des Ellenkopfes, etc.
  • zum Entfernen von freien Gelenkkörpern, zur Abtragung von störenden Knochenanbauten oder einer störenden Kapselfalte (Plica humeroradialis), Abklärung von Seitenbandschäden, Entfernen der Gelenkinnenhaut bei Reizzuständen, Rheuma, Wucherungen, etc.
  • Therapie bei Druckschäden am Handgelenk durch eine überlange Elle (Ulna Impaction), je nach Stadium mit Gelenkspiegelung, Sanierung des Diskus, Knorpelglättung, Verkürzung des Ellenknochens oder Entfernung des Ellenkopfes
  • Behandlung bei fortgeschrittener Arthrose (Gelenkverschleiß) oder irreversiblen Gelenkschäden an Finger/Daumen mittels
    • Schmerznervendurchtrennung („Denervierungsoperationen“)
    • Implantation von künstlichen Gelenken (Endoprothesen), z.B. am Daumensattelgelenk und an den Fingergelenken
    • Abtragen geschädigter Gelenkflächen („Resektionsarthroplastik“, z.B. am Daumensattelgelenk)
    • Versteifung von Gelenken
  • Mehr zu Behandlungsmöglichkeiten erfahren Sie in unserem Flyer zur Polyarthrose der Finger sowie im Flyer zur Rhizarthrose.
  • Behandlung bei fortgeschrittener Arthrose (Gelenkverschleiß) oder irreversiblen Gelenkschäden am Handgelenk, der Handwurzel oder am Unterarmdrehgelenk mittels
    • Arthroskopischer („Schlüsselloch“) Gelenktoilette
    • Schmerznervendurchtrennung („Denervierungsoperationen“)
    • Implantation von künstlichen Gelenken (Endoprothesen), z.B. am Handgelenk oder Ellenkopf
    • Abtragen geschädigter Gelenkflächen („Resektionsarthroplastik“) z.B. am Ellenkopf „Bowers-Operation“,
    • Entfernen von Handwurzelknochen am Handgelenk „Proximal Row Carpectomie“, etc.)
    • Teilweise oder vollständige Versteifung von Gelenke
  • Mehr über die Behandlungsmöglichkeiten erfahren Sie in unserem Flyer zur Handgelenksarthrose.
  • wie Karpaltunnelsyndrom, Ellenrinnen-Syndrom (Sulcus ulnaris), etc.
  • operative Versorgung von geschädigten Nerven durch Verletzung, Verwachsung, Tumor, Geburtsschaden, etc., durch Nervenlösung (Neurolyse), Nervenverlagerung, mikroskopische Nervennaht
  • Rekonstruktion von Nerven durch Transplantate und motorische Ersatzoperationen durch Umsetzen von Nerven und Sehnen

  • Probenentnahmen (Biopsien)
  • Entfernung von Gewebsneubildungen der Weichteile oder des Knochens ggf. mit Auffüllen bei Knochendefekten mit körpereigenem Knochenmaterial
  • Rekonstruktion von Funktionseinheiten nach Entfernung von Tumoren
  • Mehr zur Behandlung bei einer gutartigen Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche erfahren Sie im Flyer zu Morbus Dupuytren.
  • Sanierung von akuten sowie chronischen Infektgeschehen an Weichteilen, Knochen und Gelenken
  • Korrekturen, Gelenkersatz oder Versteifung von betroffenen Gelenken
  • Entfernung von Wucherungen oder entzündlich verändertem Gewebe
  • Rezentrierung und Rekonstruktion von geschädigten Sehnen
  • Entfernung von Rheumaknoten

  • Beratung und Therapie bei kindlichen Fehlbildungen wie Doppeldaumen, überzählige Finger, Verwachsungen von Fingern (Syndaktylie), fehlende/unterentwickelte Finger oder Daumen, Fehlwachstum oder Fehlstellung von Fingern oder des Handgelenks (z.B. Klumphand)
  • Mögliche Therapien sind Abtragung überzähliger Strahlen, Trennung von Syndaktylien, Transplantation von Zehen oder Zehengliedern, Korrektur von Fehlstellungen, Knochenverlängerungen.

Kontaktinformationen

Wir sind gerne für Sie da!

Sie erreichen uns wochentags
von 8.30 bis 14 Uhr im Untersuchungs- und Behandlungszentrum (UBZ).
Terminvereinbarung per Mail: ubzthou-shalt-not-spamklinikum-saarbruecken.de


Notfallversorgung

Notfälle versorgen wir rund um die Uhr
in der Zentralen Notaufnahme
Telefon 0681 963 1919


Sprechstunden

BG-(Durchgangsarzt-)Sprechstunde
montags bis freitags 8 bis 16 Uhr im UBZ
Terminvereinbarung unter Tel. 0681 963 2525

Privatsprechstunde:
Prof. Dr. Christof Meyer
montags
Terminvereinbarung unter
Tel. 0681 963 2481


Flyer zum Download

Mehr Informationen zu unserem Zentrum für Handchirurgie sowie zu verschiedenen Krankheitsbildern und Behandlungsmethoden finden Sie in unseren Flyern: