Der sogenannte „stumme Schlaganfall“ ist ein Hirninfarkt ohne die typischen Symptome wie beispielsweise Sprach- und Koordinationsstörungen, Schwindel, Lähmungserscheinungen oder der bekannte herabhängende Mundwinkel. Es entstehen häufig schleichend andere Beschwerden, wie eine Gangstörung oder Gedächtnisstörungen, die vom Patienten selbst einem verursachenden Schlaganfallereignis nicht zugeordnet werden. Daher bleibt der stumme Schlaganfall meist unerkannt, doch das Risiko, einen weiteren Schlaganfall, auch mit typischen, behindernden Symptomen zu erleiden, ist um ein vielfaches höher. Auch können Durchblutungsstörungen im Gehirn ohne Symptome einmalig oder wiederkehrend stattfinden. Prof. Dr. Andreas Binder, Chefarzt der Klinik für Neurologie mit zertifizierter überregionaler Stroke Unit, klärt am Mittwoch, 21. Januar 2026 um 18 Uhr über individuelle Risiken und Zusammenhänge dieser besonderen Risikosituation auf. Darüber hinaus erklärt der Neurologe die notwendigen Vorbeugemaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten. Eine Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung ist unter der Kursnummer 2725 bei der Volkshochschule Saarbrücken erforderlich.


