Die Leber ist eines unserer wichtigsten und leistungsfähigsten Organe – und zugleich eines der stillsten. Erkrankungen durch chronische Hepatitis-B- oder Hepatitis-C-Infektionen verursachen oft über viele Jahre hinweg keine Beschwerden und werden daher häufig erst spät erkannt.
Dabei sind die Möglichkeiten der modernen Medizin heute besser denn je: Hepatitis C kann in den meisten Fällen durch eine einfache medikamentöse Therapie geheilt werden. Eine chronische Hepatitis B lässt sich wirksam kontrollieren, sodass schwerwiegende Folgeschäden verhindert werden können.
Anlässlich des Welthepatitistages am 28. Juli 2026 möchte Dr. Klaus Radecke, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und interventionelle Endoskopie, gezielt für dieses wichtige Thema sensibilisieren. Das frühzeitige Erkennen einer chronischen Hepatitis B oder C sei entscheidend, um rechtzeitig die richtigen Maßnahmen einleiten zu können.
Gesundheitsvorsorge, Impfung und Aufmerksamkeit
Die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und interventionelle Endoskopie auf dem Winterberg begleitet Patientinnen und Patienten mit Lebererkrankungen täglich – von der weiterführenden Diagnostik bis hin zur individuell abgestimmten Therapie. Dabei arbeitet sie eng mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen zusammen.
Dr. Klaus Radecke appelliert:
„Nehmen Sie empfohlene Gesundheitsuntersuchungen wahr und lassen Sie unklare Veränderungen der Leberwerte ärztlich abklären. Eine frühe Diagnose kann entscheidend dazu beitragen, schwere Folgeerkrankungen zu verhindern und die Lebensqualität langfristig zu erhalten.“
- Früherkennung rettet Leben.
- Moderne Therapien bieten sehr gute Behandlungsmöglichkeiten.
- Gesundheitsvorsorge schafft Sicherheit.
- Gegen Hepatitis B kann man sich impfen lassen - und auch gegen Hepatitis A.



