Neues Zentrum für Innere Medizin auf dem Winterberg bündelt Kräfte

Pressemitteilung /

Vier Kliniken bilden gemeinsames Zentrum: Neue Struktur stärkt interdisziplinäre Zusammenarbeit & effizientes Arbeiten.

Hoch spezialisierte Versorgung trifft ganzheitliche Betreuung komplexer Krankheitsbilder – vor dieser Herausforderung steht die Innere Medizin. Um Abläufe geschmeidiger zu machen und zeit- und kostenintensive Parallelstrukturen abzubauen, hat das Klinikum Saarbrücken nun vier internistische Fachbereiche zum „Zentrum für Innere Medizin“ zusammengefasst. „Es ist nicht nur ein Zusammenschluss auf dem Papier, sondern ein bewusstes medizinisches Konzept“, sagt Zentrumsleiter Prof. Dr. Florian Custodis. Die Patientinnen und Patienten profitieren von kurzen Wegen, gemeinsamen schnellen Entscheidungsprozessen und einer ganzheitlich abgestimmten Behandlung zwischen Kardiologen, Pneumologen, Gastroenterologen und Onkologen.

Zum Jahresbeginn hat das Klinikum das Zentrum für Innere Medizin (ZIM) etabliert. In diesem neuen Zentrum arbeiten die internistischen Fachbereiche Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie und Onkologie künftig unter einem gemeinsamen organisatorischen Dach noch enger zusammen.

Der Zentrumsansatz schafft neue Strukturen für Abstimmungen, gemeinsame Behandlungsstrategien und begünstigt eine noch engere Vernetzung bei komplexen Krankheitsbildern. „Die Innere Medizin steht heute vor der Herausforderung, einerseits hoch spezialisiert zu sein, und andererseits, immer komplexere Patientinnen und Patienten ganzheitlich zu betreuen“, sagt Dr. Christian Braun, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des Klinikums, „mit dem Zentrum für Innere Medizin schaffen wir eine Struktur, die diesem Anspruch gerecht wird.“

Besonders effizient bei Erkrankungen, die mehrere Organsysteme betreffen

Diese soll auch dabei helfen, Doppel- und Parallelstrukturen abzubauen, um „schlanker und schneller“ zu werden. Der Direktor des ZIM, Prof. Dr. Florian Custodis, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin, koordiniert die übergeordneten zentrumsbezogenen Aufgaben und fördert die enge Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen und deren Teams. „Das ZIM ist nicht nur ein Zusammenschluss auf dem Papier, sondern ein bewusstes medizinisches Konzept“, erläutert er, „gerade bei Erkrankungen, die mehrere Organsysteme betreffen, profitieren Patientinnen und Patienten von kurzen Wegen, gemeinsamen Entscheidungsprozessen und einer abgestimmten Behandlung.“

Das neue Zentrum versteht sich als zukunftsfähiges Modell moderner Krankenhausorganisation. Durch strukturierte interdisziplinäre Fallbesprechungen, gemeinsame Behandlungsstandards und eine enge Verzahnung der Fachbereiche sollen medizinische Qualität, Effizienz und Patientenorientierung weiter gestärkt werden.

Vier Kliniken – ein Zentrum

Die vier beteiligten Fachbereiche bleiben neben der Zentrumsstruktur fachlich eigenständig und werden von ihren jeweiligen Chefärzten geleitet: Prof. Dr. Florian Custodis (Kardiologie), Dr. Klaus Radecke (Gastroenterologie), Felix Stöckle (Pneumologie) und Gregg Frost (Onkologie).

Die offizielle Vorstellung des Zentrums für Innere Medizin erfolgt in diesem Frühjahr im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung unter dem Titel „Perspektiven einer integrierten Inneren Medizin“. Termin und Tagesordnung werden noch bekannt gegeben.

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Das Foto zeigt die vier beteiligten Chefärzte.
Zentrumsdirektor Prof. Dr. Florian Custodis (o.r.) koordiniert das neu gegründete Zentrum gemeinsam mit den beteiligten Chefärzten Felix Stöckle (o.l.), Gregg Frost (u.l.) und Dr. Klaus Radecke (u.r.).