Gemeinsam aktiv werden gegen die Ausbreitung der Tigermücke

Pressemitteilung /

Das Gesundheitsamt des Regionalverbands bittet um Mithilfe. Der Winterberg unterstützt den Appell.

Trinkstellen für Vögel sind im Sommer eine willkommene Anlaufstelle, Regenwassertonnen ideal für das Wässern der heimischen Pflanzen und manche Pflanzen freuen sich bei Hitze über etwas mehr Wasser, das sich im Untersetzer sammelt – allerdings freut sich darüber auch die Asiatische Tigermücke. Die legt nämlich ihre Eier bevorzugt in kleinere, künstliche Wasseransammlungen, die länger als fünf Tage stehen – und wird auch in Saarbrücken fündig. 

Gesundheitsamt meldet vermehrte Sichtungen

Bereits im vergangenen Jahr sind die bestätigten Funde von Tigermücken in Saarbrücken um ein Vielfaches angestiegen in diversen Wohngebieten. Deswegen unterstützt das Team Winterberg den Appell des Gesundheitsamtes mit kleinen Maßnahmen auf dem Balkon oder im Garten der Ausbreitung entgegenzuwirken:

  • Wechseln Sie das Wasser in Trinkschalen regelmäßig.
  • Decken Sie Wasserbehälter so ab, dass sich auch im Deckel kein Wasser sammeln kann.
  • Drehen Sie Behältnisse, in denen sich Wasser sammeln kann, um.
  • Lassen Sie kein überschüssiges Wasser in Untersetzern von Blumentöpfen zurück.
  • Übrigens: Gartenteich-Besitzer müssen sich keine Sorgen machen – belebte Teiche eignen sich meist nicht als Brutplätze für Tigermücken, da hier genügend natürliche Feinde leben.

Weitere Informationen

Die Tigermücke ist tagaktiv und extrem stechfreudig. Sie kann potenziell tropische Krankheiten übertragen wie Zika, Dengue- und Chikungunyafieber.

Detaillierte Informationen und Tipps liefert das Gesundheitsamt unter: www.regeionalverband.de/tigermuecke

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Ein Arm draußen im Grünen auf dem eine Tigermücke sitzt. Bild KI generiert
Foto KI generiert.