Die Thoraxonkologie am Klinikum Saarbrücken bietet eine umfassende Diagnostik und Therapie von Tumoren im Brustkorb. Dazu gehören die operative Versorgung von thorakalen Tumoren, die Metastasenchirurgie sowie die Resektion von Tumorbefunden der Thoraxwand.
Weitere Informationen zum Thema sind auf der Seite des Lungenkrebszentrums zu finden.
Die Lungenvolumenreduktion dient der Verbesserung der Atemmechanik bei schwerem Lungenemphysem. Je nach Verteilung des Ephysems kann die Volumenreduktion chirurgisch in Schlüssellochtechnik, oder im Rahmen einer Bronchoskopie durch die Einlage von Ventilen erfolgen. In Abhängigkeit von Lungenfunktion, verschiedenen radiologischen Parametern, Performance-Status, subjektivem Leidensdruck und vielen anderen Faktoren, wird im interdisziplinären Emphysemboard die optimale Behandlungsmethode festgelegt.
Je nach Stadium des Pleuraempyems, seiner Ausdehnung und Ausmaß des Lokalbefundes können verschiedenen Techniken der septischen Thoraxchirurgie – sowohl videoassistierten als auch konventionelle offene Dekortikationen angewandt werden.
Die chirurgische Behandlung von aktuell gehäuften Komplikationen der Covid-Pneumonien wie z.B. Destroyed Lung, Hämoptysen oder Lungenabszesse gehören selbstverständlich zu unserem Repertoire.
Je nach Ausdehnung eines Lungenkarzinoms ist eine Operation nicht immer möglich. In einzelnen Fällen kann dann eine Wiederöffnung eines durch einen Tumor verschlossenen Bronchus im Rahmen einer Bronchoskopie erfolgen. Diese wird in der Regel über ein starres Bronchoskop durchgeführt. Auch besteht die Möglichkeit einer endobronchialen Stentimplantation, um einem Verschluss vorzubeugen.
Die Bronchoskopie (Spiegelung des Bronchialsystems) dient der Diagnostik und auch Therapie von Erkrankungen der Bronchien und des Lungenparenchyms. Die Untersuchung wird in Sedierung oder Vollnarkose durchgeführt. Über das Bronchoskop wird das Bronchialsystem beurteilt, in gleicher Sitzung kann je nach Fragestellung und Befund Sekret oder eine Spülflüssigkeit (BAL) zur weiteren Diagnostik gewonnen werden. Auch kann auffälliges Gewebe endobronchial oder transbronchial biopsiert werden.
Nicht nur in der Diagnostik, sondern auch in der Therapie endobronchialer Pathologien besitzt die Bronchoskopie einen hohen Stellenwert (siehe interventionelle Bronchoskopie).
Der EBUS dient der Abklärung mediastinaler Raumforderungen sowie der Beurteilung der mediastinalen Lymphknoten und ist eine entscheidende Untersuchung in der Diagnostik des Lungenkarzinoms und von Pathologien des Mediastinums.
Zur Therapie des akuten Atemversagens sowie zur Entwöhnung von der Beatmung (Weaning) stehen uns im Zentrum für Intensiv- und Notfallmedizin 41 Beatmungsplätze zur Verfügung. Auch besteht die Möglichkeit von Lungenersatzverfahren (ECMO). Liegt eine chronische Schwäche der Atemmuskulatur vor, häufig als Folge einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, so besteht die Indikation zu einer außerklinischen Beatmung. Bei uns erfolgt die Einstellung, Kontrolle sowie Optimierung der Beatmungstherapie.
Angeborene Thoraxdeformitäten wie pectus excavatum oder pectus carinatum können, auch wenn in seltenen Fällen, nicht nur kosmetische, sondern auch kardiozirkulatorische Relevanz aufweisen, daher kann die operative Korrektur indiziert sein.
Traumatisch bedingte Brustkorbinstabilität mit konsekutiver Ateminsuffizienz und fehlender Belastbarkeit kann ebenfalls die Indikation für Rekonstruktion darstellen.
Eine zielgerichtete und professionelle Diagnostik ist Grundlage jeder Behandlung von Lungenerkrankungen. Wir bieten das komplette Spektrum moderner Lungenfunktionsdiagnostik an, wie die Bodyplethysmographie, CO-Diffusions-Messung, Bestimmung der Blutgase, unspezifischer Provokationstest, Prick-Test (Allergietest), Sechs-Minuten-Gehtest, Spiroergometrie.
Nicht nur räumlich, sondern auch funktionell bilden Herz und Lunge eine Einheit. Somit ist eine kardiale Diagnostik in der Abklärung von Lungenerkrankungen unabdingbar. Die Klinik für Herz- und Lungenkrankheiten (Innere Medizin II) verfügt hierfür über eine moderne kardiale Funktionsdiagnostik, ein Echokardiographielabor sowie Rechts- und Linksherzkatheter-Messplätze.
Die Sonographie bietet die Möglichkeit Pathologien der Thoraxwand, des Rippensfells und der der Lunge ohne Strahlenbelastung zu beurteilen. Wenn nötig, kann eine ultraschallgesteuerte Punktion von Lungentumoren und von Flüssigkeitsansammlungen im Thorax erfolgen.
Die Bronchoskopie (Spiegelung des Bronchialsystems) dient der Diagnostik und auch Therapie von Erkrankungen der Bronchien und des Lungenparenchyms. Die Untersuchung wird in Sedierung oder Vollnarkose durchgeführt. Über das Bronchoskop wird das Bronchialsystem beurteilt, in gleicher Sitzung kann je nach Fragestellung und Befund Sekret oder eine Spülflüssigkeit (BAL) zur weiteren Diagnostik gewonnen werden. Auch kann auffälliges Gewebe endobronchial oder transbronchial biopsiert werden.
Nicht nur in der Diagnostik, sondern auch in der Therapie endobronchialer Pathologien besitzt die Bronchoskopie einen hohen Stellenwert (siehe interventionelle Bronchoskopie).
Der EBUS dient der Abklärung mediastinaler Raumforderungen sowie der Beurteilung der mediastinalen Lymphknoten und ist eine entscheidende Untersuchung in der Diagnostik des Lungenkarzinoms und von Pathologien des Mediastinums.