Notfallversorgung zwischen Spardruck und Strukturdefiziten

Pressemitteilung /

Diesem Thema widmet sich ein Gastbeitrag von Dr. Christian Braun im Magazin KU Gesundheitsmanagement.

Gesundheitspolitik – wohin geht der Weg? Dieser Frage als eines der Titelthemen widmet sich die aktuelle Juli-Ausgabe des Fachmagazins KU Gesundheitsmanagement. Im Rahmen der differenzierten Betrachtung der aktuellen Gesundheitspolitik hat das Magazin auch unseren Geschäftsführer und Ärztlichen Direktor Dr. Christian Braun für einen Gastbeitrag angefragt. Zugleich auch Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme auf dem Winterberg lenkt er den Blick auf die Notfallversorgung zwischen Spardruck und Strukturdefiziten.

Im Zentrum steht dabei die Analyse „Wie Sparvorgaben, fehlende Alternativen und strukturelle Defizite die Notfallversorgung an ihre Grenzen treiben“. Dr. Christian Braun geht dabei einerseits auf ambulante Angebote ein, die immer mehr ausgedünnt werden, sowie auf den demographischen Wandel, der die Praxen gleicht doppelt trifft, und skizziert auf der anderen Seite die Lage der Notaufnahmen, die steigenden Patientenzahlen gegenüberstehen – wobei ambulante Notfälle für Kliniken flächendeckend ein strukturelles Defizitgeschäft darstellen.

Mehr als Ökonomie: Wie wir Versorgung künftig sichern können 

„Die Notfallversorgung steht exemplarisch für die Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems insgesamt: steigende Nachfrage, begrenzte Ressourcen und strukturelle Fehlanreize. Eine rein wirtschaftliche Betrachtung greift dabei zu kurz. Es geht vielmehr um die grundlegende Frage, wie wir eine verlässliche, bedarfsgerechte und zugleich finanzierbare Versorgung auch in Zukunft sicherstellen können. Hierfür braucht es Mut, klare Entscheidungen und eine transparente und ehrliche Kommunikation. Das sind wir den Patientinnen und Patienten genauso wie den Beschäftigten schuldig“, schreibt Dr. Christian Braun im Artikel.

Den gesamten Beitrag können Interessierte in der aktuellen Ausgabe des KU Gesundheitsmanagement nachlesen.

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Blick auf die Notaufnahme vom Klinikum Saarbrücken im Sommer vor der mehrere Krankenwagen und ein Notarzt-Einsatzfahrzeug stehen