Zentrum für Handchirurgie

Im Zentrum für Handchirurgie werden alle Verletzungen, Erkrankungen und angeborene Fehlbildungen der Hand behandelt. Die Versorgung von Nerven, Sehnen und Gefäßen bis hin zur Replantation abgetrennter Finger und Gliedmaßen wird im Rahmen mikrochirurgischer Operationen gewährleistet.

Neben der operativen Behandlung umfasst die Betreuung der Patienten mit Verletzungen und Erkrankungen der Hand auch die intensive Physio- und Ergotherapie einschließlich einer individuell angepassten Schmerztherapie.

Stationäre und ambulante Behandlung sind eng miteinander vernetzt, sodass eine optimale Behandlung gewährleistet wird.

  • Das handchirurgische Zentrum des Klinikums Saarbrücken erfüllt die strengen Kriterien für das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren nach Arbeitsunfällen.
  • Durch die Teilnahme am Projekt „Handchirurgie“ der Berufsgenossenschaft (BG) besteht die Anerkennung als Handchirurgisches Zentrum zur Behandlung von Handverletzungen aller Schweregrade.
  • Prof. Dr. Christof Meyer besitzt die volle Weiterbildungsbefugnis der Ärztekammer des Saarlandes, um junge Chirurgen zum „Handchirurgen“ auszubilden.

Kontaktinformationen

Sprechstunden

Sprechstunden jeweils 8.30 bis 14 Uhr im Untersuchungs- und Behandlungszentrum (UBZ).
Terminvereinbarung unter

Tel. 0681 / 963-2525 zwischen 8 und 16 Uhr

Notfälle:
Rund um die Uhr in der Zentralen Notaufnahme, Telefon 0681 / 963-1919

BG-(Durchgangsarzt-)Sprechstunde
montags bis freitags:

Privatsprechstunde:
Prof. Dr. Christof Meyer - Donnerstag
Terminvereinbarung unter
Tel. 0681 / 963-2481


Unser Leistungsspektrum umfasst die Therapie akuter Verletzungen und Erkrankungen...

  • Bruch (Fraktur) eines oder mehrerer Knochen
  • Bandverletzungen am Handgelenk oder Fingergelenk (z.B. „Skidaumen“)
  • Verletzung von Beuge- oder Strecksehne
  • Infektionen

... sowie chronischer und degenerativer Veränderungen:

  • Arthrose des Handgelenkes
  • Arthrose des Daumensattelgelenkes (sog. Rhizarthrose)
  • Arthrose der Fingergelenke
  • „schnellender Finger“ (sog. Tendovaginitis stenosans)
  • schmerzhafte Einengung des 1. Strecksehnenfaches (sog. Tendovaginitis stenosans de Quervain)
  • Lunatum-Malazie (sog. Mondbein-Nekrose)
  • schmerzhafte Sehnenansatzreizungen (z.B. „Tennisellenbogen“)
  • rheumatoide Arthritis / chronische Polyarthritis (CP)

Neubildungen und Tumoren

  • Dupuytrensche Erkrankung
  • Ganglion
  • Hauttumore (z.B. Basaliom, Melanom, Morbus Bowen, Plattenepithelkarzinom)
  • Tumore des Bindegewebes (z.B. Lipom, Fibrom)
  • Tumore des Nervengewebes (z.B. Neurom, Neurofibrom)
  • Tumore der Blutgefäße (Hämangiom)
  • Tumore des Knochens (z.B. Enchondrom)

 

Erkrankungen peripherer Nerven

  • Karpaltunnel-Syndrom (Einengung des N. medianus)
  • Sulcus ulnaris-Syndrom (Einengung des N. ulnaris in Höhe des Ellenbogens)
  • Loge de Guyon-Syndrom (Einengung des N. ulnaris an der Hand)
  • Folgen von älteren Nervenverletzungen (z.B. motorische Ersatzplastiken bei „Fallhand“ nach Radialis-Verletzung)

Folgezustände nach Fehlheilungen

  • Bewegungseinschränkungen durch Narbenbildung
  • Knochenfehlstellung
  • steife Gelenke
  • Sehnenverwachsungen
  • Neurom

 

Angeborene Fehlbildungen, z.B.

  • Syndaktylie
  • Hexadaktylie

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