Wieder dreifach zertifiziert: das Gefäßzentrum

Pressemitteilung /

Das Gefäßzentrum des Klinikum Saarbrücken entspricht besonders hohen Qualitätsstandards. Aus diesem Grund haben die Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin (DGA), die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) und die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) dem interdisziplinären Gefäßzentrum des Klinikums Saarbrücken erneut eine so genannte Dreier-Zertifizierung verliehen. "Die Zertifizierung aller drei Fachgesellschaften setzt sehr hohe Qualitätsstandards, eine kontinuierliche Qualitätskontrolle sowie ein sehr breites Leistungsspektrum voraus", erklärt PD Dr. Thomas Petzold, Chefarzt für Gefäßchirurgie, Bild, der 2019 auf der Focus-Ärzteliste als Topmediziner ausgewiesen ist.

Im Gefäßzentrum des Klinikums Saarbrücken werden jährlich mehr als 3.000 Patientinnen und Patienten ambulant und stationär versorgt. Um für die Patienten einen optimalen Ablauf und Informationsaustausch in der Diagnostik und Therapie zu gewährleisten, arbeiten im Gefäßzentrum die Abteilungen Angiologie, Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie, vaskuläre Radiologie und Kardiologie eng vernetzt zusammen. Regelmäßig finden interdisziplinäre Fallbesprechungen statt, um Therapien nach Maß für den einzelnen Patienten abzustimmen. Als Besonderheit werden hier die Ergebnisse aller Operationen und minimalinvasiven Eingriffe rückblickend betrachtet, um die hohe Qualität der durchgeführten Eingriffe zu kontrollieren. Darüber hinaus, bestehen enge Kooperationen mit niedergelassenen Nephrologen, Angiologen und Diabetologen.
Von arteriellen Verschlusskrankheiten - das sind verschlossene oder verengte Gefäße -  sind nach Erfahrungen des Gefäßspezialisten Dr. Petzold doppelt so viele Männer wie Frauen betroffen. Je nach Stadium kann eine arterielle Verschlusskrankheit chirurgisch, radiologisch oder konservativ behandelt werden.  Im Klinikum werden mehrere Hundert Patientinnen und Patienten im Becken-Bein-Bereich operiert; mittels Bypass  wird der krankhaft veränderte Gefäßabschnitt überbrückt.  Genauso häufig werden bei Patienten die Gefäße in diesem Bereich mittels einer Ballondilatation geweitet.  Immer öfter müssen auch Eingriffe bei chronischen Wunden  vorgenommen werden.  
Das Gefäßzentrum umfasst folgendes Spektrum:
•           Konservative medikamentöse Therapie von Durchblutungsstörungen
•           Prävention und Rehabilitation von Gefäßerkrankungen
•           Das komplette Spektrum der interventionellen Therapieverfahren (Ballondilatation,
            Stentimplantation, Lyse, Embolisationen etc.) aller Gefäßterritorien
•           Alle Verfahren der chirurgischen Revaskularisation, Hybrideingriffe
•           OP und Stenting der Carotisstrombahn
•           operative und Katheter gestützte Behandlung von Thrombosen des tiefen Venensystems
•           Offene und endovaskuläre Behandlung des Bauchaortenaneurysmas
•           Varizenchirurgie, venöse Rekonstruktionen
•           Endovaskuläre  Behandlung von Aortendissektionen (Wandrisse der Hauptschlagader) und
           Aneurysmen der Brustkorbschlagader

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Chefarzt der Gefäßchirurgie