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Klinikum Saarbrücken Vorreiter für neue IT-Lösungen

Vertrag mit iSOFT Health geschlossen

Das Klinikum Saarbrücken hat im Juni einen zukunftsweisenden Vertrag mit der Firma iSOFT Health geschlossen, einem der weltweit größten Anbieter von informationstechnologischen Lösungen für das Gesundheitswesen. Um durchgängige Prozessketten und optimale Arbeitsabläufe in der Verzahnung zwischen ambulanter, stationärer, und pflegerischer Versorgung zu schaffen, wird schon bald ein vollständig integriertes Klinik-Informationssystem im Klinikum Saarbrücken eingesetzt.
Das Klinikum Saarbrücken hat bereits mehrjährige Erfahrung mit iSoft im Bereich des Röntgen-Informationssystems. Dort läuft die Software zur Zufriedenheit aller und auch die computergestützte Verteilung der Bilder und Befunde aus der Röntgenabteilung auf die Stationen und in die Arztzimmer klappt bestens.
iSOFT wird zum 1. Oktober 2009 die bisherigen Ambulanzsysteme DOCconcept und Medistar in der ambulanten Patientenversorgung ablösen. Mit dem Programm können sämtliche relevanten Informationen über jeden der jährlich 90.000 ambulanten Patienten zentral aber dennoch in einer jeweils individuellen Patientenakte zusammengefasst werden. Diese wird längerfristig zum Dreh- und Angelpunkt für die Steuerung aller Behandlungsabläufe, denn auch im Stationsalltag wird die Software sowohl für Ärzte als auch für Pflegekräfte die Zentrale für Planung, Steuerung, Information und Kommunikation. Hier werden sich alle Befunde, OP-Berichte u.v.m. patientenbezogen finden. Um diese Synergien und Verbesserungen umsetzen zu können, sind viele Vorbereitungen – nicht zuletzt auch im Rahmen des Datenschutzes - erforderlich.
Zum 1.7. 2010 soll auch der stationäre Bereich mit der neuen Software ausgestattet sein. Die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte finden ab diesem Zeitpunkt alle relevanten Patientendaten aus allen Behandlungsepisoden eines Patienten, egal ob ambulant oder stationär, problemlos in einem System. Wenn ein Patient zum Beispiel als Notfall kommt und nicht ansprechbar ist, finden die behandelnden Ärzte alles über vorherige Kontakte mit dem Klinikum im PC. Auch wenn im Rahmen einer ambulanten Behandlung ein Krankenhausaufenthalt erforderlich wird, kann zum Beispiel ein Bett bereits reserviert und eine Operation bereits konkret terminlich geplant und vorbereitet werden. Die Vorteile für die Patienten, die Ärzte und das Pflegepersonal liegen auf der Hand.

Geplant: Ärzteportal für bessere Verzahnung zwischen Krankenhaus und niedergelassenen Ärzten
Doch damit nicht genug: Wenn es hausintern ab Juli 2010 umfassend läuft, kommt das von iSOFT entwickelte Ärzteportal iSOFT Collaboration Suite (iCS) zum Einsatz. Ein Portal, das die Kommunikation zwischen dem Klinikum Saarbrücken und den niedergelassenen Ärzten in der Region verbessern soll und wird. Das iCS-Portal dient dem Austausch und der komfortablen Bereitstellung medizinischer Informationen für die behandelnden Ärzte. Es ermöglicht den teilnehmenden niedergelassenen Ärzten Zugang zu behandlungsrelevanten Daten ihrer im Klinikum befindlichen Patienten. Sie können ihre in der Praxis vorhandenen Befunde per EDV ans Klinikum übermitteln und umgekehrt können sie sich die Befunde oder Operationsergebnisse ihrer Patienten während des Krankenhausaufenthaltes ansehen. Den Patienten werden auf diese Weise doppelte Untersuchungen erspart. Außerdem können Sie sich darauf verlassen, dass auch ihr behandelnder niedergelassener Arzt über alle Informationen verfügt, die zur Weiterbehandlung erforderlich sind.
(06.07.2009)



Klinikum Saarbrücken, Winterberg 1, 66119 Saarbrücken, Telefon 0681 / 963 – 0

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