„Sichere statt bittere Pillen“
Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe Fortschritt in der Medizin – Sicherheit für Patienten
Am Mittwoch, dem 19. Mai 2010, 18.00 Uhr, referiert Prof. Dr. Daniel Grandt, über das Thema Arzneimitteltherapie und worauf man dabei achten sollte. Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Fortschritt in der Medizin – Sicherheit für Patienten“ im VHS-Zentrum am Schloss, 1. Etage, Saal 3, statt.
Die Patientensicherheit im Umgang mit Arzneimitteln ist Prof. Dr. Daniel Grandt, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten des Klinikums Saarbrücken, ein besonderes Anliegen. „Arzneitherapie kann helfen und heilen, sie birgt aber auch ein hohes Sicherheitsrisiko“, so der Mediziner. Internationale Studien belegen, dass die Gefahren in Zusammenhang mit Arzneimitteln oft unterschätzt werden. Selbst nicht verschreibungspflichtige Medikamente können gefährlich werden, es hängt immer von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie ein Medikament auf den Organismus wirkt. So zum Beispiel vom Geschlecht, den Vorerkrankungen, der Konstitution, dem Alter und dem Gesundheitszustand. Ganz heikel wird es, wenn mehrere Medikamente auf einmal genommen werden. Dann kann es im schlimmsten Fall sogar zu einem tödlichen Cocktail kommen.
Prof. Grandt beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema und ist mit seinem Fachwissen inzwischen weltweit gefragt. Er wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für seine Verdienste und seine herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Er ist einer der Gründerväter des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, außerdem ist er Mitglied der Expertenkommission des Bundesgesundheitsministeriums und Vorstandsmitglied der Arzneimittelkommisssion der deutschen Ärzteschaft.
Kooperationspartner der Vortragsreihe sind: vhs und Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken, Stadtbibliothek Saarbrücken, Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland, Unabhängige Patientenberatung Saarbrücken, Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung im Saarland (LAGS), Ärzteverband des Saarlandes, vdek (Verband der Ersatz-Krankenkassen) und SR 3 Saarlandwelle. Der Eintritt ist frei.
Das gesamte Programm kann bei der Öffentlichkeitsarbeit des Klinikums Saarbrücken (0681/963-1017) bestellt werden.
|