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Qualitätsmanagement im Krankenhaus bringt Vorteile für PatientInnen und MitarbeiterInnen 

 

Friedlinde Michalik,
Leiterin des Qualitätsmanagements
 

Qualitätsstandards sind ein Managementinstrument, das für alle, egal auf welcher Hierarchiestufe, verbindlich ist. Sie bringen mehr Struktur und Klarheit in ein Unternehmen, machen die Abläufe transparenter und definieren die Ansprüche, die jeder erwarten kann, ob Vorgesetzter, Angestellter oder Kunde - ob Verwaltung, Ärzte, Pflegekräfte oder Patienten. Durch Qualitätsmanagement (QM) werden die Arbeitsabläufe effizienter gestaltet, abteilungsübergreifende Teamarbeit wird gefördert und erleichtert.

Das Klinikum Saarbrücken ist als erstes Krankenhaus der Maximalversorgung im Saarland und weit darüber hinaus nach DIN EN ISO 9001-2008 zertifiziert. "Wir gestalten unsere Zukunft innovativ und kreativ" - dieser Leitsatz ist im Klinikum Saarbrücken Programm.

Zusätzlich wurden einzelne Abteilungen von ihren jeweiligen Fachgesellschaften zertifiziert.

Pflegestandards inbegriffen

Die Qualitätsstandards erstrecken sich auch auf die Pflege. Pflegestandards geben den Pflegenden klare Richtlinien an die Hand, wie verschiedene Pflegemaßnahmen durchgeführt werden sollen. Diese Pflegestandards werden ständig in Arbeitsgruppen von den Pflegekräften unter der Führung der Pflegedienstleitung weiterentwickelt. Damit wird eine hohe Pflegequalität sicher gestellt, und zwar in allen Kliniken und Funktionsbereichen.

Ein wichtiges Instrument ist dabei die Pflegedokumentation, bei der adäquat zur ärztlichen Dokumentation eine Art tägliches Protokoll zu jedem Patienten geführt wird. Sie umfasst u.a. eine ausführliche Pflegeanamnese zu jedem Patienten. Hier wird festgehalten, welchen Unterstützungsbedarf ein Patient hat, welche pflegerischen Maßnahmen durchgeführt werden, welche Bezugspersonen er zu Hause hat, welche Risiken (z.B. Sturz, Inkontinenz ..) es gibt und wie sich das im Lauf des Krankenhausaufenthaltes verändert.

Alles wird dokumentiert

Die Pflegedokumentation gibt ein Bild vom aktuellen Zustand des Patienten und ist für alle an der Therapie und Pflege des jeweiligen Patienten Beteiligten eine wichtige Informationsquelle. Hier werden zum Beispiel auch besondere Beobachtungen zur Stimmungslage wie Ängste, Befürchtungen, Trauer oder Ablehnungsverhalten festgehalten, aber auch besondere Wünsche, Veränderungen im Pflege- und Krankheitsverlauf, Komplikationen oder Fortschritte in der Genesung und Begründungen für eventuell vom Pflegeplan abweichende Maßnahmen.

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