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Hämatologie und Onkologie

 

 

Anschrift:

66113 Saarbrücken
Kontor Am Ludwigsberg 78

Telefon Ambulanz:

0681 / 963 - 28 36

Telefon Praxis: 0681 / 47 35 75

Telefax:

0681 / 47 35 76

E-Mail:

honk@onkosaar.de

Kontakt:

Dr. Georg Jacobs, Prof. Dr. Daus


Die Hämato-Onkologie ist ein eigenständiges Teilgebiet der Inneren Medizin, das - gerade in Hinblick auf die organüberschreitenden Aspekte eines Tumorleidens - fachübergreifend und koordinierend arbeitet. Die Schwerpunktpraxis für Hämatologie und Onkologie arbeitet zur Versorgung der Krebspatienten des Klinikums Saarbrücken im Onkologischen Zentrum eng mit den Fachärzten des Klinikums zusammen. Den Patienten wird ein Konzept zur Bewältigung ihrer Krankheit an die Hand gegeben.

 

Das Behandlungsspektrum umfasst:

Krebserkrankungen und Situationen der Metastasierung
alle Krankheiten des Blutes und des blutbildenden Systems (Anämien, Gerinnungsstörungen, Leukämien etc.)
Krankheiten des Immunsystems (angeborener oder erworbener Immundefekt, HIV, Autoimmunerkrankungen etc.)

 

Besondere Schwerpunkte:

Chemotherapie
Unter diesen Oberbegriff fallen alle als Infusion-, Spritzen oder Tablettenbehandlung durchgeführten Therapien von Krebserkrankungen. In der Regel können ca. 80 - 90% aller Therapieformen mit den heutigen Mitteln der unterstützenden (supportiven) Therapie ambulant erfolgen.

Immuntherapie, molekulare Therapie und Antikörperbehandlung
Einige Krebserkrankungen sind mittels Immuntherapie sowohl vorbeugend-adjuvant als auch bei manifestem Tumorleiden zu behandeln. Konkret umfasst dies die Antikörpertherapie z.B. bei Brustkrebs und Lymphomen (Herceptin und Rituximab) oder die Therapie mittels Interferonen oder Interleukin 2 bei Melanomen und Lymphomen. Einen immer weiteren Raum nimmt auch die gezielte Behandlung mit speziellen Antikörpern [Herzeptin, Avastin, Erbitux, Mabthera, Mabcampath] oder sog. small molecules, wie Glivec, Tarceva, Sutent und deren Fortentwicklungen ein.

Antibiotika und Virustatika
Gerade im Falle der eingeschränkten Abwehr bei Tumor- oder HIV-Patienten, nach Transplantationen etc. ist eine erhöhte Infektionsneigung zu beobachten.

Transfusionen
Sofern nicht eine ausgeprägte allergische Reaktionsbereitschaft vorliegt, kann jede Bluttransfusion oder Thrombozytentransfusion und Immunglobulinsubstitution ambulant erfolgen. Die Verfügbarkeit gefilterter Blutprodukte und ggf. spezieller Untergruppen steigert dabei die Verträglichkeit beträchtlich.

Wachstumsfaktoren
Die Stärke mancher Chemotherapien (Höhe der Dosierung oder rasche Abfolge der Behandlungszyklen) macht es in speziellen Fällen nötig, die Dauer und Ausprägung des Leukozytenabfalls positiv zu beeinflussen und das Infektionsrisiko zu minimieren. Hierzu werden hämatopoetische Wachstumsfaktoren (G- und GMCSF) eingesetzt. Ähnlich kann in speziell gelagerten Fällen auch die Bildung der roten Blutkörperchen angeregt werden (aus dem Leistungssport als EPO - Erythropoietin bekannt) und so eine Transfusion vermieden werden.

 

Links:

Onkologische Ambulanz / Funktionsbereich Hämatologie/Onkologie
www.onkosaar.de

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