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Prostatabiopsie

 

zwingend bei Karzinomverdacht!

Bei Prostatakarzinomverdacht (im Frühstadium besteht Beschwerdefreiheit!) muss bei Verhärtung oder bei im transrektalen Ultraschall (TRUS) sichtbaren Herden die gezielte Biopsie durch den Damm oder den Enddarm erfolgen.

Der Tumormarker PSA (Prostata spezifisches Antigen) ist ein wertvoller Tumormarker in der Urologie. Der Marker ermöglicht die Entdeckung von Frühkarzinomen in der Prostata, so dass in den meisten Fällen bei schicksalhaftem Befall Heilung möglich wird. Im sogenannten 'PSA-Graubereich' von 3 bis 4 ng/ml ist mit einer Karzinomerkennungsrate von 25% zu rechnen. Dabei ist das Karzinom häufig mit dem untersuchenden Finger nicht ertastbar, und auch der transrektale Ultraschall (TRUS) lässt keinen Karzinomherd erkennen. Bei diesen Patienten lassen sich auch heute mit den immer wieder als 'bahnbrechend' bezeichneten computergestützten Detektionstechniken (TRUS, CT, Kernspintomographie) das Frühkarzinom nicht sichtbar machen.

Moderne Biopsietechniken nutzen deswegen die Erfahrungen von vielen histologischen Untersuchungsergebnissen hinsichtlich der typischen Karzinombefall-Orte und verwenden Biopsietechniken , die dem Patienten die Sicherheit vermitteln, dass ein klinisch fortgeschrittenes und somit nicht mehr sicher heilbares Karzinom nicht übersehen wird.

Wir wenden aus diesem Grunde die TRUS-gesteuerte Duodekantenbiopsie an und entnehmen mindestens 12 Proben aus definierten Bereichen der Prostatainnendrüse und der Prostatakapsel (Apex, Mitte, Basis). Der Eingriff wird ambulant oder stationär durchgeführt.

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