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Inkontinenz und Blasenfunktionsstörung

 

 

Die Harninkontinenz ist eine weitverbreitete Gesundheitsstörung, an der zwischen 10 und 30 Prozent der Frauen über 60 Jahre, aber auch eine große Zahl von Männern leiden. Blasenfunktionsstörungen treten bei einer großen Zahl von Erkrankungen des Stoffwechsels und des Nervensystems (Diabetes, Parkinsonsyndrom, multiple Sklerose, Querschnittslähmung etc.) auf und können erhebliche gesundheitliche Schäden bis hin zum Verlust der Nierenfunktion hervorrufen. Die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen ist ein wichtiges und anspruchsvolles Teilgebiet der Urologie.

Diagnostik:

Zur Diagnostik der Harninkontinenz und der Blasenfunktionsstörung steht uns unter anderem ein hochmoderner und leistungsfähiger videourodynamischer Messplatz zur Verfügung. Er ermöglicht die zur Zeit exakteste Untersuchung der Blasenfunktion und Ursachen des Inkontinenzleidens.

Konservative Therapie:

Neben der medikamentösen Therapie wenden wir Physiotherapie, Elektromodulationsbehandlung (Reizstrom), Instillation und Injektion von Wirkstoffen in die Blase (z.B. Botulinumtoxin nach Kostenzusage durch die Krankenkasse) an.

Operative Therapie:

Es kommen alle gängigen Operationsmethoden der Inkontinenztherapie zum Einsatz, insbesondere auch als minimalinvasive Technik mit kurzem stationären Aufenthalt.
Wir wenden moderne Methoden an, wie z.B. die Implantation eines künstlichen Schließmuskels, eines TVT- oder eines Advance®-Bandes.

Kontakt:

Terminvereinbarung über Sekretariat Tel. 0681 / 963-2568

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