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Virtuelle Simulation

 

 

Unter Zuhilfenahme eines Computertomogramms werden Querschnittsbilder der zu bestrahlenden Körperregionen erstellt. Hierbei werden am CT sowohl der Tumor als Zielregion wie auch die umgebenden gesunden Organe (Risikoorgane) erfasst. Anhand der CT-Daten kann der Arzt die Zielregion am Computer einzeichnen, die Risikoorgane festlegen und somit die Bestrahlungsregion genau anpassen.  Dies erfolgt  z.B. bei der konformalen dreidimensionalen Bestrahlungstechnik.

Bei der virtuellen Simulation erfolgt die Bestrahlungsplanung ausschließlich über CT-Daten. Die in ausreichender Menge erstellten Querschnittsbilder können über das Computersystem in dreidimensional rekonstruierte Bilder umgewandelt werden. Es werden im CT Mittel- und Eckpunkte der Einzelfelder eingestellt und auf der Haut markiert. Hierzu ist das Computertomogramm mit einem Laserkoordinatensystem ausgerüstet. Bei der eigentlichen Bestrahlung werden die Lagerung des Patienten und die Feldparameter aus der Simulation mit Hilfe von Lichtvisieren und Lasermarkierungen millimetergenau reproduziert. Zur Überprüfung der Lagerung wird eine Röntgenaufnahme oder ein Computertomogramm am Bestrahlungsgerät angefertigt und die erzeugten Aufnahmen werden mit den Aufnahmen aus der Simulation verglichen (Verifikation). Bei der virtuellen Simulation ist die in der Vergangenheit durchgeführte Bestrahlungsplanung mit einem Therapiesimulator nicht mehr erforderlich.

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