Anerkanntes Überregionales Zentrum zur Versorgung Schwerstverletzter:
Das Klinikum Saarbrücken erfüllt als Überregionales Traumazentrum alle Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Hier können schwere und lebensgefährliche Verletzungen effizient und erfolgreich behandelt werden. Auch Patienten mit lebensbedrohlichen Mehrfachverletzungen, Hirn- oder Wirbelsäulenverletzungen können hier versorgt werden. Dies wurde in einem aufwändigen Zertifizierungsverfahren unter Beweis gestellt. Innerhalb des zertifizierten Traumanetzwerks „Saar-Lor-Lux-Westpfalz“ übernimmt das Klinikum gemeinsam mit der Universitätsklinik in Homburg die Funktion der zentralen Aufnahmestelle für Schwerstverletzte, die mittels Rettungshubschrauber oder bodengebundenem Intensivtransport aus der gesamten Region nach Saarbrücken gebracht werden.
Eine fachübergreifende Zusammenarbeit von Spezialisten ist gewährleistet. Es sind immer Ärzte aus vier Fachabteilungen gleichzeitig beim Patienten im Schockraum, die nach exakt aufeinander abgestimmten und klar geregelten Ablaufkriterien zusammenarbeiten, um lebenswichtige Entscheidungen in kürzester Zeit treffen zu können.
Traumanetzwerk Saar-Lor-Lux-Westpfalz seit 2007
Das Traumanetzwerk Saar-Lor-Lux-Westpfalz der Traumanetzwerkinitiative der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) wurde im Jahr 2007 gegründet. Ziel ist es, durch strukturierte Vernetzungen von Krankenhäusern der Großregion die unbehinderte Schwerverletztenversorgung zu jedem Zeitpunkt verzögerungsfrei in Schwerpunktkliniken und Traumazentren sicherzustellen. Denn entscheidend für das Überleben und die spätere Lebensqualität eines Patienten nach einem Unfall ist die schnelle und präzise Diagnose der Verletzungen sowie deren bestmögliche Behandlung. Diesem Traumanetzwerk gehören derzeit 18 Klinken an, die sich in der Schwerverletztenversorgung der Großregion engagieren.
Nach sehr strengen Kriterien wird zwischen drei Versorgungsstufen unterschieden: lokale, regionale und überregionale Traumazentren. Schwerstverletzte werden in der Regel in überregionalen Traumazentren behandelt.