Nabel-/Narbenbruch

 

 

Nach offenen Bauchoperationen liegt das Risiko für die Entwicklung eines Bauchwandbruches risikoabhängig zwischen 10% und 40%. Neben patienteneigenen Risikofaktoren wie Geschlecht, Alter, Übergewicht und das Rauchen sind vor allem Wundheilungsstörungen die hauptsächlichen Ursachen für Narbenbrüche. Nabelbrüche können dagegen auch spontan ohne Voroperation entstehen. Bauchwandbrüche bilden sich niemals zurück und werden im Laufe der Zeit meistens immer größer und mitunter kosmetisch störend. Häufig verursachen sie chronische Beschwerden wie Schmerzen oder Verstopfung. Ein gewisses Risiko für eine Einklemmung mit Darmverschluss besteht in der Regel. Deshalb wird in den meisten Fällen frühzeitig zur Operation geraten.

Folgende Operationsverfahren werden bei Bauchwandbrüchen angeboten:

  • Spezielle Nahtverfahren bei denen die Bauchwand in mehreren Schichten vernäht wird.
  • Offene Implantation eines Kunstoffnetzes. Hierbei wird zur Stabilisierung der Bauchdecke und zum Verschluss der Bruchpforte ein unterschiedlich großes gewebeverträgliches Kunststoffnetz eingenäht.

In unserer Klinik wird in den meisten Fällen die minimal invasive Methode durchgeführt.

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