Leistenbruch

 

 

Die Operation bei Leistenbrüchen wird weltweit am häufigsten durchgeführt. Beim Leistenbruch im Erwachsenenalter wird in der Regel die Bruchlücke mit einem leichtgewichtigen, biologisch unbedenklichen Kunststoffnetz verschlossen.  Prinzipiell ist die Operation auf konventionellem Wege (OP nach Shouldice, OP nach Lichtenstein)  oder in minimal invasiver Technik (TEP oder TAPP) möglich.

 Der Vorteil der konventionellen Methode (mit Schnitt) ist, dass diese in örtlicher Betäubung (wenn der Patient keine Vollnarkose wünscht bzw. ein hohes Narkoserisiko hat) durchgeführt werden kann. Die Operation kann und gewissen Voraussetzungen auch als ambulanter Eingriff geplant werden. Am häufigsten wird in unserer Klinik die minimal invasive OP-Technik bei Leistenbrüchen eingesetzt. Insbesondere bei beidseitigen Leistenbrüchen, Rezidivhernien sowie bei körperlich aktiven Menschen in jedem Alter favorisieren wir die MIC. Die wesentlichen Vorteile sind geringere Schmerzen und eine frühe körperliche Belastbarkeit bei minimalem Risiko für eine erneute Bruchentstehung. In der Regel verlassen die Patienten nach 24h das Krankenhaus und kehren nach 7 Tagen an den Arbeitsplatz zurück. Leichte sportliche Aktivitäten sind nach 2 Wochen möglich.

Drucker
Klinikum Saarbrücken gGmbH | Winterberg 1 | 66119 Saarbrücken | Telefon: 0681 / 963-0 | Telefax: 0681 / 963-2600
Copyright 2015 | Impressum