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Laparoskopischer Verschluss von Zwerchfellbrüchen

 

 

Zwerchfellbrüche sind insgesamt selten und können angeboren oder, z.B. im Rahmen eines Unfalls mit Verletzung der Bauchhöhle, erworben sein. Bei großen Zwerchfellbrüchen können sich die Bauchorgane durch die Bruchlücke des Zwerchfells in den Brustkorb teilweise oder komplett verlagern. Durch eine Verdrängung der Organe der Brusthöhle (Lungen und Herz) können Störungen bei der Atmung bzw. Herzbeschwerden auftreten. Genauso sind Schmerzen im Oberbauch und Symptome im Bereich des Magendarmtraktes (Sodbrennen) möglich. Durch eine minimal invasive Operation (Bauchspiegelung) wird nach Rückverlagerung der entsprechenden Organanteile in die Bauchhöhle der Zwerchfellbruch durch Nähte bzw. durch die Implantation eines Kunststoffnetzes bei größeren Defekten verschlossen.

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