14.11.2013

Wieder Fr�hgeborenentag im Klinikum Saarbr�cken

 

Gespr�chskreis f�r betroffene Eltern trifft sich einmal monatlich

Bereits zum dritten Mal nimmt das Klinikum Saarbr�cken den Weltfr�hgeborenentag zum Anlass, alle Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern, die in den vergangenen f�nf Jahren im Klinikum Saarbr�cken als Fr�hgeborene zur Welt gekommen sind, einzuladen. Und zwar f�r Samstag, 23. November 2013, 14 Uhr, ins Casino. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit �rzten und Krankenschwestern der Kinderintensivstation. Bei einem gem�tlichen Beisammensein k�nnen sich betroffene Familien austauschen.

F�r die Gesundheit und Entwicklung von fr�hgeborenen Kindern sind die Versorgungsstrukturen ein ganz entscheidender Faktor, betont der Chefarzt der Klinik f�r Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Saarbr�cken, Prof. Dr. Jens M�ller. Noch immer w�rden zu viele Risikoschwangere in nicht daf�r vorgesehenen Kliniken �berwacht, entbunden oder zu sp�t verlegt. Gerade bei Risikogeburten sei die enge Zusammenarbeit von Hebammen, Fachpflegekr�ften und spezialisierten �rzten f�r die lebenslange Gesundheit des Neugeborenen besonders wichtig. �Diese Anspr�che werden im Klinikum Saarbr�cken durch die breite Kompetenz eines Krankenhauses der Maximalversorgung mit einem Perinatalzentrum der h�chsten Versorgungsstufe voll erf�llt�, so der Neonatologe.

Eine Fr�hgeburt liegt vor, wenn das Neugeborene vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommt. Die Kinder wiegen bei der Geburt meist weniger als 2500 Gramm. Wenn die Kinder vor Beendigung der 28. Schwangerschaftswoche geboren werden, werden sie in einem sogenannten Perinatalzentrum mit der Versorgungsstufe Level 1, wie beispielsweise im Klinikum Saarbr�cken, versorgt.

Dabei gibt es f�r eine Fr�hgeburt vielf�ltige Ursachen, erkl�rt Dr. Clemens Bartz, Chefarzt der Klinik f�r Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikums Saarbr�cken. So k�nnen Infektionen im Bereich der Harn- und Genitalorgane der Mutter oder auch Komplikationen wie eine Bluthochdruckerkrankung in der Schwangerschaft oder eine Unterfunktion des Mutterkuchens, das Vorliegen einer Mehrlingsschwangerschaft, Rauchen, falsche Ern�hrung, oder auch psychosoziale Faktoren wie beispielsweise Stress, eine Rolle spielen. "Mitunter l�sst sich aber auch keine exakte Ursache f�r das Einsetzen verfr�hter Wehen oder f�r einen vorzeitigen Blasensprung finden", erkl�rt der Geburtshelfer.

Durch die jahrelange Erfahrung in der Fr�hgeborenenmedizin wei� Prof. Dr. M�ller, dass gerade Eltern von Fr�hchen eine unsch�tzbare Entwicklungs- und Erziehungsarbeit leisten. Und das, obgleich das Elternwerden bei ihnen unter erschwerten Bedingungen stattfindet. Prof. Dr. M�ller: "Eine Fr�hgeburt ist eine emotional hochbelastende Ausnahmesituation und die darauf folgende intensivmedizinische Betreuung der Neugeborenen verunsichert die Eltern zutiefst. Fr�hchen-Eltern brauchen umfassende Aufkl�rung und Beratung und sie brauchen den Austausch mit anderen Eltern.

Deshalb haben die Pflegekr�fte der Kinderintensivstation des Klinikums Saarbr�cken zusammen mit betroffenen Eltern einen Gespr�chskreis gegr�ndet. Einmal monatlich treffen sie sich im Klinikum. Beim Fr�hgeborenentag werden die Leiterinnen des Gespr�chskreises, Svenja Hecktor und Simone Wirbel , jetzt erstmals �ber ihre Arbeit berichten. Zur Unterhaltung der Kleinsten  kommt ein Luftballonk�nstler.

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