10.08.2012

Wenn der Hirndruck erh�ht ist

 

Vortrag von der Neurochirurgin Prof. Dr. Cornelia Cedzich im Rahmen der Reihe Gesundheit im Dialog

Das kann vor allem �lteren Menschen mit �ber 70 passieren: Sie werden vergesslich, sind nicht mehr gut zu Fu� und haben Schwierigkeiten, die Blase zu kontrollieren. Auf den ersten Blick vermuten alle: Altersdemenz. Meist ist das aber eine vorschnelle Diagnose. Denn oft stehen die Hirnkammern unter Druck. Das darin enthaltende Nervenwasser � der Liquor � flie�t nicht mehr richtig ab. Ein kleiner Stich in das Liquorsystem reicht aus, um den Druck abzubauen. Die Beschwerden lassen nach.

Am Donnerstag, dem 23. August 2012, 17.00 Uhr, referiert in der Stadtbibliothek Saarbr�cken Chef�rztin der Neurochirurgie des Klinikums Saarbr�cken, Prof. Dr. Cornelia Cedzich, �ber den so genannten Altershirndruck.

Altershirndruck � Mediziner sprechen von Normaldruck-Hydrozephalus � kommt nicht selten vor. Manche Experten glauben, dass einer von 200 Menschen �ber 65 Jahren davon betroffen ist, also etwa 80.000 in Deutschland. Da die Symptome leicht Alzheimer- oder Parkinson-Erkrankung zugeschrieben werden, werden sie oft nicht richtig behandelt. Und das ist fatal: Besteht der Hirndruck �ber Monate fort, sind die St�rungen irgendwann nicht mehr r�ckg�ngig zu machen. Das ist umso tragischer, als sich der Normaldruck-Hydrozephalus � rechtzeitig erkannt � leicht und erfolgreich behandeln l�sst. Eine unmittelbare Linderung der Beschwerden tritt schon ein, wenn der Arzt eine Lumbalpunktion durchf�hrt und ein wenig Nervenwasser aus dem Wirbelkanal abnimmt. Die Punktion senkt den Hirndruck, da die Liquorr�ume des Gehirns und des R�ckenmarks miteinander in Verbindung stehen.

Kooperationspartner der Vortragsreihe sind neben der Stadtbibliothek Saarbr�cken die Kontakt- und Informationsstelle f�r Selbsthilfe im Saarland (KISS), die Unabh�ngige Patientenberatung Saarbr�cken, die Volkshochschule und das Gesundheitsamt des Regionalverbandes, die Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsf�rderung im Saarland (LAGS), der �rzteverband des Saarlandes, der Verband der Ersatzkassen, die Deutschen Herzstiftung und SR 3 Saarlandwelle.

Der Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Anzahl der Pl�tze ist auf 70 begrenzt.

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