18.08.2016

Wenn Schulter und Nacken schmerzen…

Viele werden von Nackenschmerzen oder Schulterschmerzen gequält. Wenn die Schmerzen in Kopf und die Arme ausstrahlen oder Taubheitsgefühle auftreten, kann allerdings ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule vorliegen. Bei der Diagnostik wird der Facharzt immer genau nach den Beschwerden fragen, neurologische Untersuchungen vornehmen sowie bildgebende Verfahren einsetzen.

Oft lässt sich ein Bandscheibenvorfall durch konservative Maßnahmen behandeln, wie schmerzlindernde Medikamente, Wärme oder gezielte Physiotherapie. Helfen Schmerzmittel und Bewegungstherapie nicht, kommt eine Operation infrage. Ein Bandscheibenvorfall sollte immer dann operiert werden, wenn er Lähmungen hervorruft. Bei einer Bandscheibenoperation wird die erkrankte Bandscheibe entfernt. Zwischen den Wirbelkörpern wird ein Abstandhalter, ein sogenannter Cage, eingesetzt. Dadurch können die beiden Halswirbelkörper in den nächsten Monaten miteinander verwachsen.

Vor allem bei jüngeren Patienten wird eine Bandscheibenprothese eingesetzt – die normale Beweglichkeit bleibt bestehen. Wenn die Operation gut verläuft, kann der Patient nach zwei bis drei Tagen das Krankenhaus verlassen.

Weitere Fragen zum Thema Bandscheibenvorfall an der Hals-Wirbel-Säule beantwortet Prof. Dr. Cornelia Cedzich, Chefärztin der Klinik für Neurochirurgie des Klinikums Saarbrücken,  in der Zeit vom 18. August bis zum 1. September, unter www.klinikum-saarbruecken.de / Online-Forum.  

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