11.06.2015

Unklare Unterleibsschmerzen bei Frauen

 

Am Donnerstag, 25. Juni, 17 Uhr, referiert der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. Clemens Bartz in der Stadtbibliothek Saarbrücken zum Thema Unterleibsschmerzen bei Frauen.

Besonders Frauen sind häufig von Unterleibsschmerzen geplagt. Oft sind gynäkologische Probleme oder hormonelle sowie zyklische Ereignisse die Ursache. So leiden viele Frauen zu Beginn ihrer Periode unter Schmerzen (Periodenschmerz oder „Prämenstruelles Syndrom“), die allerdings gut erklärbar sind und in der Regel keiner weiteren Abklärung bedürfen. Ruhe, Wärme und – wenn der Schmerz zu heftig wird – ein Schmerzmittel sind die besten Gegenstrategien. Auch in der Schwangerschaft können Unterleibsschmerzen auftreten, zum Beispiel, wenn die Mutterbänder sich durch den wachsenden Fötus dehnen. Auch hier gilt: Solange es kein starker oder Dauerschmerz ist, helfen ein bisschen Schonung, Wärme sowie entspannende Bewegung. Vorzeitige Wehen, starke Unterleibskrämpfe oder Blutungen sollten natürlich umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Sind die Schmerzen allerdings nicht so einfach zu erklären, so ist eine fachgerechte Abklärung durch den Frauenarzt erforderlich. Denn die Bandbreite der infrage kommenden Möglichkeiten ist groß. Dies reicht von Organveränderungen (z.B. durch Myome, Verwachsungen, gut- oder bösartige Tumoren) über Blasen- und  Geschlechtskrankheiten bis hin zu inneren Krankheiten im Magen-Darm-Trakt und zu hormonell, psychisch oder entzündlich bedingten Störungsfaktoren. Aufgrund der vielen Möglichkeiten bedarf es der Erfahrung eines Arztes, bildgebender Verfahren (Röntgen-, Ultraschall- und CT-Diagnostik) und Laborbefunde, um Aussagen über die Vorgänge im Inneren des Unterleibs machen zu können.

Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Gesundheit im Dialog“ des Klinikums Saarbrücken statt in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Saarbrücken, der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland (KISS), der Unabhängigen Patientenberatung Saarbrücken, der Volkshochschule und dem Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken, der Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung im Saarland (LAGS), dem Ärzteverband des Saarlandes, dem Verband der Ersatzkassen, der Deutschen Herzstiftung und der SR 3 Saarlandwelle.

Die Vortragsreihe richtet sich an interessierte Laien und Betroffene, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – die Plätze sind auf 70 begrenzt.

 

Weitere Informationen und ein Programm erhalten Sie bei:

Öffentlichkeitsarbeit des Klinikums Saarbrücken, Tel. 0681/963-1017 oder E-Mail: presse@klinikum-saarbruecken.de.

 

Übrigens: In der Zeit vom 11. bis 25. Juni können Sie auch gerne Ihre Fragen zum Thema unklare Unterleibsschmerzen bei Frauen im Internet auf www.klinikum-saarbruecken.de  / im Bereich Für Patienten & Besucher unter folgendem Link stellen: Online Forum.  

 

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