28.07.2014

Topfit mit Spenderorgan

Gl�cklich am Ziel angekommen stellten sich die Teilnehmer mit
Gesundheitsminister Andreas Storm (Mitte) und dem stellvertretenden �rztlichen
Direktor PD Dr. Konrad Schwarzkopf (Vierter von rechts)zum Foto 
 

Sieben Etappen in sieben Tagen: Nach rund 540 Kilometern auf dem Rad erreichten 25 Frauen und M�nner am Samstag ihr Ziel: Das Klinikum Saarbr�cken auf dem Winterberg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eint ein gemeinsames Schicksal: Sie alle haben eine Transplantation hinter sich, ob Herz, Lunge oder Niere. Zwei der Teilnehmer warten noch auf eine Spenderniere. Sie unterbrachen die Tour immer wieder, um sich der n�tigen Blutw�sche zu unterziehen. Veranstaltet wurde die Tour vom Verein TransDia. Ziel des Vereins ist es zu demonstrieren, wie gut k�rperliche Aktivit�t f�r Dialysepatienten und Organtransplantierte ist.  

Organspende hei�t: Leben schenken

Bei strahlendem Sonnenschein begr��ten als Hausherr der Chefarzt der Klinik f�r An�sthesiologie und operative Intensivmedizin und stellvertretender �rztlicher Direktor, PD Dr. Konrad Schwarzkopf, sowie der Gesundheitsminister Andreas Storm die Radler, die aus ganz Deutschland kamen. �Mit ihrer Radtour beweisen Sie eindringlich, dass Organspende Leben schenken hei�t�, betonte der Gesundheitsminister. �Sie zeigen, dass man auch mit einem Spenderorgan topfit sein kann.� Das sei die beste Werbung f�r Organspende. Dem stimmte auch der stellvertretende �rztliche Direktor zu. Auch im Klinikum Saarbr�cken gebe es j�hrlich um die f�nf Organspender; dabei w�rden bis zu sieben Organe entnommen.

Auf ihrem Weg von Marburg nach Saarbr�cken steuerten sie Krankenh�user - darunter auch Transplantationszentren � an, um Dank zu sagen. Peter Kreilkamp: �Mit dieser Tour wollen wir den Besch�ftigten der sogenannten Entnahmekrankenh�user den Erfolg ihrer Arbeit, vor Augen f�hren�.� Ohne ihr Engagement komme letztlich keine Organspende zustande. Besonders freute sich Peter Kreilkamp, dass er und viele der Mitradler jetzt endlich auch das Saarland ein wenig kennen gelernt hatten. �Damit gibt es f�r uns einen schwarzen Fleck weniger auf der Landkarte.� Besonders beeindruckt waren sie vom Weltkulturerbe in V�lklingen.

Verein wirbt f�r Organspenden

Die Radtour-pro-Organspende gibt es seit 2007. Jedes Jahr wird eine andere Route innerhalb Deutschlands gew�hlt. Der Verein TransDia � Sport f�r Transplantierte und Dialysepatienten m�chte damit einen Anteil daran leisten, dass der Blick der �ffentlichkeit sich im positiven Sinne auf das Thema Organspende richtet. Angesichts der in Deutschland drastisch zur�ck gegangenen Zahl der Organspenden schwinden die Chancen f�r viele Wartepatienten, noch rechtzeitig ein Leben rettendes Spenderorgan zu erhalten. An jedem Tag sterben im Durchschnitt in Deutschland vier Patienten auf der Warteliste. Das Infoteam Organspende Saar informierte mit einem Stand vor dem Eingang des Klinikums �ber das Thema. 

Start der Tour war am 20. Juli in Marburg. Weitere Stationen waren Gie�en, Wetzlar, Limburg, Bad Ems, Koblenz, Zell, Bernkastel-Kues, Trier, Merzig, Saarlouis und V�lklingen.

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