11.05.2017

Thema Risikoschwangerschaft im Onlineforum

Risikoschwangerschaft verlangt mehr Kontrolle

„Gesundheit" mit der Gynäkologin Dr. Vera Endres

 

Ungefähr 20 Prozent der Schwangerschaften gelten als Risikoschwangerschaften. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass immer auch eine akute Gesundheitsgefahr für die Schwangere und das Ungeborene besteht. Eine Risikoschwangerschaft bedeutet auch nicht zwangsläufig, dass es zu Komplikationen im Schwangerschaftsverlauf kommen muss. Die Einstufung als Risikoschwangerschaft bedeutet nur, die Schwangere und ihren Arzt darauf zu sensibilisieren, Untersuchungstermine besonders gewissenhaft wahrzunehmen und relevante Befunde aufmerksam zu kontrollieren. Mögliche Probleme sollen frühzeitig erkannt und dadurch tatsächliche Komplikationen, wie zum Beispiel eine Frühgeburt, verhindert werden.

Eine Risikoschwangerschaft liegt zum Beispiel bei chronischen Erkrankungen oder Vorerkrankungen wie Diabetes oder starkem Übergewicht vor. Auch genetische Belastungen werden vermerkt, genau wie altersabhängige Risiken. Die werden übrigens grundsätzlich für Frauen über 35 festgestellt, ebenso wie bei minderjährigen Schwangeren.

Ein höheres Gefährdungspotential weisen auch Frauen auf, die bereits Fehlgeburten oder komplizierte Schwangerschaften durchgemacht haben. Auch Mehrlingsschwangerschaften gelten per se als riskant. Hinzu kommen Komplikationen während der Schwangerschaft.

Ihre Fragen zum Thema Risikoschwangerschaft beantwortet die Oberärztin der Klinik für Geburtshilfe mit Perinantalzentrum Level 1 des Klinikums Saarbrücken, Dr. Vera Endres,  in der Woche vom 11. bis zum 25. Mai 2017 unter www.klinikum-saarbruecken.de / Patienten & Besucher / Online-Forum.

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