09.05.2016

Täglich werden tausende OP-Instrumente gereinigt und sterilisiert

Neue Zentrale Sterilgutversorgung im Klinikum Saarbrücken in Betrieb genommen

 

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Nach einer intensiven Planungszeit und rund 14 Monaten Bauzeit hat das Klinikum Saarbrücken seine neue zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) in Betrieb genommen. Die ZSVA ist eine der Schlüsselstellen der Klinikhygiene. Ohne Reinigung, Desinfektion, Sterilisation und Pflege von Medizinprodukten, wie beispielsweise OP-Instrumenten und Geräten, wären der OP und viele Funktionsbereiche handlungsunfähig", sagt der Ärztliche Direktor, Dr. Christian Braun. Die neuen Räume sind mit modernsten Reinigungs- und Desinfektionsgeräten sowie Sterilisatoren ausgestattet. „Damit sind alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt, die immer komplexer werdenden Medizinprodukte nach höchsten Hygienestandards sicher aufbereiten zu können", sagt Dr. Sabine Büch, die Leiterin der ZSVA. „Zukünftig stehen uns für die Aufbereitung der Medizinprodukte fünf Reinigungs- und Desinfektionsgeräte (Foto), eine Container- und Wagenwaschanlage sowie drei Dampfsterilisatoren zur Verfügung."

 

In der ZSVA werden täglich rund 100 Sterilguteinheiten (spezielle Container mit bis zu 140 Instrumenten) gereinigt, desinfiziert, kontrolliert, gepflegt, verpackt und sterilisiert. Alle relevanten Arbeitsschritte und Prozesse erfolgen EDV-gestützt. Neben der Hygiene und Sorgfalt spielen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten eine rückverfolgbare Dokumentation und die rechtzeitige Bereitstellung eine entscheidende Rolle. Besonders in einem Krankenhaus der Maximalversorgung müssen dem OP immer eine Vielzahl von sterilen Instrumenten und Geräten zur Verfügung stehen, um jederzeit eine optimale Patientenversorgung gewährleisten zu können. „Das ist eine tägliche Herausforderung für die 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZSVA", betont Dr. Sabine Büch.  „Dank moderner und ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung haben die Beschäftigten  in der neuen ZSVA optimale Arbeitsbedingungen. So sind die Packtische, je nach Körpergröße, höhenverstellbar und mit einer besonderen Beleuchtung ausgestattet."

Mehr als eine Million Euro hat das Klinikum allein in die Geräteausstattung investiert. „Eine sicherlich erhebliche Summe, aber gleichzeitig eine sinnvolle und wichtige Investition in die Zukunft. Ohne eine gut funktionierende Sterilgutversorgung können wir nicht arbeiten, und das kommt schließlich der Patientensicherheit zu Gute", so der Ärztliche Direktor, Dr. Christian Braun.

 

 

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