28.05.2015

Stabwechsel in der Chefarztriege des Klinikums Saarbrücken

Foto: Helmuth Bock
 

Dr. Dr. Herbert Rodemer folgt Prof. Dr. Dr. Josef Dumbach als Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und Plastische Operationen

Am 31. Mai 2015 geht Prof. Dr. Dr. Josef Dumbach als Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Plastische Operationen  des Klinikums Saarbrücken in den verdienten Ruhestand. Seit Juli 1987 – also fast 28 Jahre - leitet er die Klinik, die er zu einer modernen und leistungsfähigen Abteilung entwickelt hat. Als 37-jähriger war er vom Universitätsklinikum Nürnberg-Erlangen nach Saarbrücken gekommen. Dank seines unermüdlichen Engagements wurden immer wieder neue Operationsverfahren und moderne Behandlungskonzepte in der Klinik etabliert. Besonders in der Implantologie genießt der gebürtige Oberfranke einen exzellenten Ruf.

Der ärztliche Nachwuchs lag ihm allzeit am Herzen, so bildete er im Klinikum Saarbrücken viele Generationen von Oralchirurgen und jungen Fachärzten für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie aus. Auch war er über Jahre als Vorsitzender der Saarländischen Gesellschaft für zahnärztliche Fortbildung aktiv und engagierte sich in der Standesorganisation als Vorstandsmitglied der Ärztekammer des Saarlandes - Abteilung Zahnärzte -, sowie in der Kassenzahnärztlichen Vereinigung.

Der neue Chefarzt Dr. Dr. Herbert Rodemer steht für die Kontinuität und Qualität der Klinik. Im Juni 1987 hatte er als junger Assistenzarzt in der Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie des Klinikums begonnen, 1991 wurde er zum leitenden Oberarzt ernannt. Im Laufe der ebenfalls bald 28-jährigen Tätigkeit hat er stets eng mit Prof. Dr. Dr. Dumbach zusammen gearbeitet.

Dr. Dr. Herbert Rodemer hat sowohl ein Studium der Human-, als auch der Zahnmedizin an der Universität des Saarlandes absolviert und in beiden Disziplinen promoviert. Er verfügt über zusätzliche Weiterbildungen für Plastische Operationen und zahnärztliche Oralchirurgie. Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in der Tumorchirurgie, der Traumatologie und in kieferorthopädischen Operationen. Dabei liegt ihm interdisziplinäres Arbeiten sehr am Herzen, so beispielsweise bei komplexen Gesichtseingriffen gemeinsam mit der Neurochirurgie. Als angehender Chefarzt absolvierte er erfolgreich ein Master-Fernstudium „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ an der Technischen Universität Kaiserslautern.

Für sein soziales Engagement in der Versorgung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten wurde er bereits zweimal zu „Saarlands Bestem“ gekürt.

Rund 6000 Patienten kommen jedes Jahr  zu ambulanten oder stationären Behandlungen in die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Klinikums Saarbrückens. Manchmal „nur“ wegen eines vereiterten Zahns oder eines störenden Weisheitszahns, häufig aber wegen komplizierter Zahn- und Kieferbehandlungen. Besonders, wenn das Gesicht durch Unfall, Tumor oder Fehlbildung entstellt ist, sind die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen gefragt. Das Leistungsangebot ist daher vielfältig.

Dr. Dr. Herbert Rodemer ist sich der Herausforderung und seiner Verantwortung sehr bewusst: „Da das Gesicht eines Menschen als „Spiegel der Seele“ wahrgenommen wird, ist die Behandlung von Erkrankungen im Gesichtsbereich eine besondere Herausforderung. Und zwar sowohl, was die Funktion angeht – schmecken, riechen, essen, trinken, Mimik, lachen, weinen usw. – als auch was die Ästhetik angeht. Genaue Kenntnisse der Anatomie des Gesichtes sowie das Wissen um Zusammenhänge zwischen Anatomie und Funktion sind für alle Eingriffe eine wichtige Voraussetzung.“

Zur offiziellen Verabschiedung und Einführung sprachen Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes, Dr. Ulrich Hell, Präsident der Kassenzahnärztlichen Vereinigung des Saarlandes und Dr. Hans Joachim Lellig, Vizepräsident der Ärztekammer des Saarlandes, Grußworte.

 
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