18.02.2014

Prof. Dr. M�ller Vorsitzender der neuen Gesellschaft f�r fetale Entwicklung

 

Dass Krankheiten Erwachsener ihre Ursachen schon bei einer gest�rten  Entwicklung des F�tus im Mutterleib haben k�nnen, das wird mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt.

So leiden immer mehr Menschen an �bergewicht und St�rungen des Stoffwechsels � dem sogenannten Metabolischen Syndrom. Der Grundstein f�r solche und andere St�rungen kann bereits im Mutterleib gelegt werden. F�r die Entwicklung des ungeborenen Kindes spielen die k�rperliche Konstitution und das Hormon-Milieu der werdenden Mutter  eine ebenso entscheidende Rolle wie die Menge und Qualit�t der N�hrstoffe, die die Mutter w�hrend Schwangerschaft und Stillzeit zu sich nimmt. Insbesondere  die Einwirkung toxischer Substanzen wie Alkohol oder Nikotin ist w�hrend der Schwangerschaft von gro�er Bedeutung.

Die Wechselbeziehungen zwischen dem F�tus und der Mutter �ber die Plazenta � hier findet der Austausch lebenswichtiger Stoffe statt sowie die Sauerstoffversorgung des ungeborenen Lebens spielt eine gro�e Rolle.

Zur Vertiefung und Bearbeitung diesbez�glicher wissenschaftlicher, aber auch klinischer Fragestellungen hat sich in der letzten Woche eine neue medizinische Fachgesellschaft gegr�ndet:  die Deutschen Gesellschaft f�r fetale Entwicklung (DGFE). In der  Fachgesellschaft arbeiten Spezialisten unterschiedlichster Fachrichtungen zusammen.

Zum Vorsitzenden wurde der Chefarzt des Zentrums f�r Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Saarbr�cken, Prof. Dr. Jens M�ller,  gew�hlt. Ein weiterer  Saarl�nder im Vorstand dieser Gesellschaft ist   Prof. Dr. Siegfried Zabransky,  Direktor des Instituts f�r P�diatrische Endokrinologie und Pr�ventivmedizin Homburg, der als Sekret�r fungieren wird. 

 

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