11.02.2013

Prof. Dr. Grandt wieder im Vorstand der Arzneimittelkommission

Chefarzt des Klinikums seit 2006 in dieser Funktion 

Saarbr�cken. Der Internist und Gastroenterologe Prof. Dr. Daniel Grandt (Foto), Chefarzt der Inneren Medizin I des Klinikums Saarbr�cken, ist seit 2006 Mitglied im Vorstand der Arzneimittelkommission. Jetzt  wurde er zum dritten Mal in diesem Amt best�tigt. Zu seinen Aufgaben geh�rt u.a. die Beratung des Bundesministeriums f�r Gesundheit zu Fragen der Arzneimitteltherapiesicherheit sowie die Vertretung der Deutschen �rzteschaft beim Gemeinsamen Bundesausschuss in Verfahren zur Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln in Deutschland.

Als Kongresspr�sident organisiert er zusammen mit dem Bundesgesundheitsministerium den 4. Deutschen Kongress f�r Patientensicherheit in Deutschland am 13./14. Juni 2013 in Berlin. Der inzwischen zum Thema Arzneimitteltherapie-Sicherheit etablierte Kongress geht wie auch der Aktionsplan zu Arzneimitteltherapie-Sicherheit der Bundesregierung auf das 2002 am Klinikum Saarbr�cken gestartete Projekt zur Verbesserung der Behandlungssicherheit der Patienten des Klinikums Saarbr�cken zur�ck.

Arzneimittelkommission ber�t �rzte zu Medikamenten

Woher wei� ein behandelnder Arzt eigentlich, welche Arzneimittel die besten f�r den jeweiligen Patienten sind? Oder welche aktuellen Therapieempfehlungen bei welchen Krankheiten bestehen und welche Medikamente sich mit welchen nicht vertragen? Ganz einfach: Die Arzneimittelkommission der deutschen �rzteschaft (Akd�), der Fachausschuss der Bundes�rztekammer f�r alle Fragen der Arzneitherapie, bewertet Arzneimittel unabh�ngig von den Interessen der pharmazeutischen Industrie und gibt regelm��ig aktuelle Informationen zu Arzneimitteln heraus.

Man findet auf deren Internetseite Informationen zu neuen Arzneimitteln und Wirkstoffen,  aktuelle Therapieempfehlungen, Informationen zu Risiken und unerw�nschten Arzneimittelwirkungen und vieles andere mehr. Und nicht nur das: Man kann sich die Informationen der Arzneimittelkommission regelm��ig als Newsletter per Mail in die Praxis oder nach Hause schicken lassen.

Die Arzneimittelkommission ist auch die zentrale Meldestelle f�r unerw�nschte  Arzneimittelwirkungen. Sie sammelt bundesweit alle Hinweise auf unerw�nschte Wirkungen von Medikamenten und wertet diese aus. So unterst�tzt die Arzneimittelkommission auch das Bundesministerium bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Aktionsplans Arzneimitteltherapiesicherheit f�r Deutschland.

 Arzneimittelkommission weist auf Lieferengp�sse bei wichtigen Medikamenten hin

Daneben erf�llt die Arzneimittelkommission auch eine politische Funktion. Sie weist im Namen der �rzteschaft auf Fehlentwicklungen im Bereich der Pharmazie und der Politik hin und fordert Kurskorrekturen ein. So warnte sie zum Beispiel im letzten Jahr schon vor den Folgen von Lieferengp�ssen bei Arzneimitteln und initiierte Gespr�che zwischen Politik und Wirtschaft, um geeignete Gegenma�nahmen gegen in die Wege zu leiten.

 

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