27.02.2013

OTA-Sch�lerInnen machen sich f�r ihre staatliche Anerkennung stark

In der ersten Reihe sitzen (von links): Hans-Dieter Potdevin, Leiter der Schule f�r Gesundheitsfachberufe, Volker Schmidt, stv. Gesch�ftsf�hrer der SPD-Landtagsfraktion, Jasmine Maurer, gesundheitspolitische Sprecherin der Piratenpartei Saarland, Dr. Susann Bre�lein, Gesch�ftsf�hrerin des Klinikums Saarbr�cken, Andreas Storm, Gesundheitsminister des Saarlandes, Edwin Pinkawa, Personaldirektor des Klinikums Saarbr�cken.

 

Sie lieben ihren Beruf, sie glauben an ihn und sind �berzeugt, dass ihr Beruf Zukunft hat: Die dreij�hrige Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (kurz: OTA)  gibt es seit mehr als 15 Jahren in Deutschland. Bisher handelt es dich um eine Ausbildung auf der Basis eines Curriculums der Deutschen Krankenhausgesellschaft, doch die staatliche Anerkennung l�sst bis heute auf sich warten. Eigentlich sind sich alle dar�ber einig, dass das kein Zustand ist, nur: es passiert nichts.

Doch damit sind die Operationstechnischen AssistentInnen nicht zufrieden, die derzeit im zweiten Ausbildungsjahr die Schulb�nke der Schule f�r Gesundheitsfachberufe des Klinikums Saarbr�cken dr�cken. Deswegen haben sie das Problem jetzt zum Thema ihrer Projektwoche gemacht. Sie m�chten sich f�r die staatliche Anerkennung Ihres Berufes einsetzen und haben daf�r keine M�hen gescheut.

So f�hrten sie Interviews mit den gesundheitspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen im Saarl�ndischen Landtag und holten sich von ihnen R�ckendeckung f�r ihr Anliegen. Sie befragten Tobias Hans (CDU), Volker Schmidt (SPD), Simone Peter (Gr�ne) und Jasmine Maurer (Piraten). Die Gespr�che wurden in einem Film dokumentiert, zu dessen Pr�sentation diese PolitikerInnen sowie Gesundheitsminister Andreas Storm eingeladen waren. Zur gro�en Freude der Sch�lerInnen kamen die geladenen G�ste � und auch die Gesch�ftsf�hrerin des Klinikums, Dr. Susann Bre�lein, sowie Personaldirektor Edwin Pinkawa.

��ber so viel Erfolg freuen wir uns�, strahlte die OTA-Auszubildende Sophia Nickles vom  Evangelischen Krankenhaus in Saarbr�cken. Andreas Storm sicherte ihnen � wie auch die anderen PolitikerInnen � seine Unterst�tzung bei ihrem berechtigten Anliegen zu. Er informierte dar�ber, dass es im Dt. Bundestag seit Herbst 2012 eine parlamentarische Arbeitsgruppe zum Thema g�be. �Die bundesweite staatliche Anerkennung sollte durch sein, bis Sie im Jahr 2014 Ihr Examen machen�, stellte Minister Storm in Aussicht. �Und wenn nicht, dann werde ich eine L�sung auf L�nderebene f�r das Saarland und Rheinland-Pfalz anstreben.�

 

Zum Hintergrund.

Der Beruf des Operationstechnischen Assistenten existiert seit 1996 und wird seit 2001 im Saarland an der Schule f�r Gesundheitsfachberufe des Klinikums Saarbr�cken f�r saarl�ndische und rheinland-pf�lzische Krankenh�user ausgebildet. Bundesweit gibt es ca. 70 Schulen f�r die dreij�hrige Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten. Sie werden f�r den Einsatz im OP, in den Notaufnahmen, der Endoskopie und in Sterilisationseinheiten ausgebildet.

Doch trotz Fachkr�ftemangel in diesem Beruf und exzellenten Berufsaussichten steht die staatliche Anerkennung immer noch aus. Mit der Folge, dass es u.a. keine feste Tarifverg�tung f�r operationstechnische AssistentInnen gibt und ihnen auch der Zugang zu einigen beruflichen Weiterbildungen verwehrt bleibt.

Nur einige wenige Bundesl�nder sind einen landeseigenen Weg gegangen. Dabei machen es uns andere L�nder, wie z.B. die Schweiz und Holland, vor - die �hnlich strukturierten Ausbildungsg�nge sind bei ihnen staatlich anerkannt.

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