05.07.2012

Neue Implantate f�r die Handchirurgie entwickelt

 

Die Hand ist ein filigranes Zusammenspiel aus Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und B�ndern zum Beugen, Strecken, Drehen, Ziehen und Greifen. Geht eine Funktion durch einen Unfall oder eine Erkrankung wie z.B. Arthrose verloren, so ist das f�r den Betroffenen ein gro�es Problem. Unsere H�nde sind eines unserer wichtigsten Werkzeuge. Im handchirurgischen Zentrum des Klinikums Saarbr�cken unter der Leitung von PD Dr. Christof Meyer hat sich in den vergangenen Jahren viel getan.

Dank neuer Werkstoffe aus Titan k�nnen immer d�nnere und feinere Implantate hergestellt werden, die gen�gend Stabilit�t aufweisen, um Knochenbr�che optimal zu fixieren. Solche Implantate k�nnen eine Gipsbehandlung sogar ganz oder teilweise ersetzen. Mit dem entscheidenden Vorteil, dass Gelenke, Kapseln und Sehnen nicht mehr verkleben, was bedeutet: die Fingerbeweglichkeit ist im Resultat wesentlich besser, in vielen F�llen sogar v�llig uneingeschr�nkt.

 

Versorgungsqualit�t sp�rbar verbessert

Die Patientinnen und Patienten des Klinikums Saarbr�cken profitieren von den Vorteilen dieser neu entwickelten Implantate. Ihnen steht ein Instrumentarium mit Titanplatten und �schrauben zur Verf�gung, das alle modernen Prinzipien zur Bruchversorgung an der Hand gleichzeitig erm�glicht � die klassische OP-Methode genauso wie die Kompressionsosteosynthese und die winkelstabile Versorgung.

�Die bisherigen operativen M�glichkeiten zur Behandlung von Knochenbr�chen an der Hand waren bereits sehr gut. In unserem neuen Implantatesystem sind jedoch viele kleine und gro�e Ideen zur weiteren Verbesserung eingeflossen, die die Versorgungsqualit�t nochmals sp�rbar verbessert haben.

Eine Voraussetzung f�r die Umsetzung solcher Ideen, die aus der praktischen Erfahrung heraus entstanden sind, ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen �rzten und Industrie. So sind die Entwickler neuer Produkte auf das Fachwissen und die langj�hrige Erfahrung praktizierender �rzte angewiesen. Umgekehrt brauchen die �rzte in ihrem t�glichen Bem�hen, die Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen an der Hand immer weiter zu optimieren, Firmen, die bereit sind, ihre Vorstellungen umsetzen.

 

Erfahrungen der Handchirurgen eingeflossen

Die �rzte vom handchirurgischen Zentrum der Orthop�die und Unfallchirurgie des Klinikums Saarbr�cken sowie von der Klinik f�r Handchirurgie Bad Neustadt (Prof. Dr. J�rg van Schoonhoven) haben mit der Firma KLS Martin (Tuttlingen), einem der f�hrenden deutschen Hersteller bei der Entwicklung neuer handchirurgischer Implantate, solch einen Partner gefunden.

Die Neuentwicklung eines winkelstabilen Platten- und Schraubensystems f�r die Behandlung von Fingerbr�chen basiert auf der gro�en Erfahrung und den weitreichenden Spezialkenntnissen der Mediziner. �Wir sind froh, unsere Patienten mit einem hochmodernen System versorgen zu k�nnen, in dem viele handchirurgische Erfahrungen in der Entwicklung einflie�en konnten und technisch umgesetzt wurden�, berichtet PD Dr. Christof Meyer, Chefarzt der Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Klinikums Saarbr�cken. �Sie profitieren von den M�glichkeiten und Vorteilen dieser neuen Materialien, die gleichzeitig stabil und filigran sind � genau wie unsere H�nde.�

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