28.05.2016

Neue Dimension in der Kernspintomographie

Klinikum Saarbrücken hat neuen Kernspintomographen angeschafft

 

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Das Klinikum Saarbrücken geht in der radiologischen Diagnostik einen zukunftsweisenden Schritt voran und hat einen neuen Kernspintomographen angeschafft: Den Philips Ingenia 3.0T CX Quasar. Dieser neue Kernspintomograph repräsentiert den neuesten Stand der Technik in der radiologischen Diagnostik und ermöglicht ein besonders breites Untersuchungsspektrum. Er ist im Saarland bisher einmalig.

Mit der Kernspin- oder auch Magnetresonanztomographie (MRT) können Bilder aus allen Bereichen des Körperinnern gewonnen werden. Ähnlich wie bei der Computertomographie lässt sich der untersuchte Körperabschnitt bei der Kernspintomographie optisch in beliebige Längs-, Schräg- oder Querschichten zerlegen, die einzeln begutachtet werden können. Im Gegensatz zur Computertomographie, die Röntgenstrahlen zur Bilderzeugung verwendet, basiert die Kernspintomographie auf unschädlichen Magnetfeldern.

Das neue Großgerät hat im Vergleich zu älteren Geräten eine deutlich verbesserte Auflösung sowie eine höhere Magnetstärke, was kürzere Untersuchungszeiten als bisher ermöglicht. Spezialuntersuchungstechniken ermöglichen nicht nur die Diagnostik des gesamten Nervensystems, der Gefäße (Kernspin-Angiographie), des Herzens (Kardio-MRT), der weiblichen Brust (MR-Mammographie), der Gallenwege (MRCP) und des Dünn- und Dickdarmes (Hydro-MRT), sondern können darüber hinaus sogar Organfunktionen darstellen.

Der neue Kernspintomograph unterstützt somit die besonders hohen Anforderungen an die radiologische Diagnostik im Klinikum Saarbrücken.

Durch die spezielle Beleuchtung und die sehr schnellen Untersuchungssequenzen wird die Magnetresonanztomographie gerade von unseren kleinen und kleinsten pädiatrischen Patienten deutlich besser toleriert. Um die Kinder optimal zu untersuchen - solche Untersuchungen werden zusammen mit unseren Kinderärzten durchgeführt - wurde eine spezielle Vorbereitungszone eingerichtet.

Das Klinikum verfügt auch weiterhin über einen zweiten Kernspintomographen, ausgestattet mit einer extraweiten und gleichzeitig extrakurzen Röhre, so dass adipöse Patientinnen und Patienten sowie PatientInnen mit Platzangst  für nahezu alle Fragestellungen untersucht werden können.

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