23.06.2016

Neue Diagnosemöglichkeiten bei Prostatakrebs

Onlineforum „Gesundheit" mit Dr. Bahman Shahhosseini, Oberarzt der Urologie

Prostatakrebs ist in Deutschland der häufigste bösartige Tumor bei Männern. Wenn der Tumor früh genug erkannt wird, ist er auch heilbar. Deshalb zahlen Krankenkassen ab dem 45. Lebensjahr die Vorsorgeuntersuchung, allerdings werden lediglich die Kosten für eine Tastuntersuchung übernommen.

Daneben gibt es auch den PSA-Test. Das ist ein Bluttest, der bereits frühzeitig nachweist, in welcher Höhe ein Eiweißstoff mit dem Namen „Prostataspezifisches Antigen" vorliegt. Mit steigendem PSA-Wert nimmt das Risiko zu, dass eine Prostatakrebserkrankung vorliegt.

Seit wenigen Jahren  gibt es auch einen genbasierten Test mittels einer Urinprobe, den sogenannten  PCA3-Test. PCA3 ist ein Gen, das nur in der Prostata produziert wird. Sollten Prostatazellen mutieren, wird dieses Gen im Übermaß produziert. Der Test ist daher als Krebsvorsorge sehr gut geeignet. Der Test gibt auch Hinweise auf die Bösartigkeit des Tumors.

Weitere Fragen zum Thema „Erkennung eines Prostatatumors"  beantwortet der Urologie Dr. Bahman Shahhosseini in der Woche vom 23. Juni bis 7. Juli im Online-Forum (bitte anklicken).

Drucker
Klinikum Saarbrücken gGmbH | Winterberg 1 | 66119 Saarbrücken | Telefon: 0681 / 963-0 | Telefax: 0681 / 963-2600
Copyright 2015 | Impressum