28.08.2013

Netzwerk f�r Patienten mit Leber-, Gallenwegs- und Bauchspeicheldr�senerkrankungen

 

Die Diagnostik und Behandlung von gut- und b�sartigen Erkrankungen der Leber, der Galleng�nge und der Bauchspeicheldr�se wird immer komplexer und individueller. Im Klinikum Saarbr�cken arbeiten die �rzte der betreffenden Fachabteilungen jetzt in einem Netzwerk �Leber, Galleng�nge und Pankreas� noch enger zusammen. Mit der neuen Struktur sollen Patienten auf fachlich hohem Niveau schnell und individuell diagnostiziert und behandelt werden.  

Wenn Sie in einem Quiz nach den Langerhans-Inseln gefragt w�rden, w�ssten Sie, dass es davon �ber eine Million gibt und dass die nicht etwa im indischen oder pazifischen Ozean, sondern in im Ihrem K�rper liegen? Die Langerhans-Inseln sind Zellen der Bauchspeicheldr�se (auch Pankreas genannt). Sie sind f�r die Bildung der Hormone Insulin und Glukagon zust�ndig. Eine verminderte Leistung dieser Zellen f�hrt zu St�rungen des Blutzuckerspiegels, was einen Diabetes mellitus oder, im Volksmund, eine Zuckerkrankheit verursachen kann.

Bauchspeicheldr�se, Leber und Gallenwege liegen eng beieinander im Oberbauch. Sie sind zentrale Steuerungselemente des Verdauungsapparates. Grob gesagt, sind sie f�r die Aufnahme der N�hrstoffe aus dem Darm, den Fettabbau und die Entgiftung des K�rpers und des Blutes zust�ndig. Oftmals ist eine Diagnose von Krankheiten dieser inneren Organe nicht so ganz einfach � zum einen, weil sie sich in so enger Nachbarschaft befinden, zum anderen, weil die Symptome sich oftmals auch �hneln. Beschwerden im Oberbauch aber k�nnen die unterschiedlichsten Ursachen haben: Von harmlosen Verdauungsbeschwerden �ber Entz�ndungen der Bauchspeicheldr�se oder der Gallenblase, Gallensteine, Leberzirrhose bis hin zu b�sartigen Erkrankungen wie Bauchspeicheldr�sen- oder Leberkrebs oder der oben schon erw�hnten Diabetes mellitus.

Damit der Patient nicht von Arzt zu Arzt geschickt werden muss, bedarf es einer an einem Ort zentrierten guten technischen Ausstattung, aber auch einer fach�bergreifenden Zusammenarbeit vieler verschiedener Experten. So wurde im Klinikum Saarbr�cken unter der Federf�hrung der Chef�rzte der Viszeralchirurgie und der Inneren Medizin I, PD Dr. Daniel Schubert und Prof. Dr. Daniel Grandt, ein �Netzwerk Leber, Galleng�nge und Pankreas� gegr�ndet, in dem neben den Chirurgen und den Gastroenterologen auch Onkologen, Pathologen, Radiologen, Strahlentherapeuten und Schmerztherapeuten das komplette Spektrum f�r s�mtliche medizinische Fragestellungen auf diesem Gebiet anbieten.

Das Krankenhaus �bernimmt hiermit die �Schnittstellenarbeit� f�r den Patienten. Dieser profitiert davon, dass die Diagnose und die Behandlung nicht isoliert aus dem Blickwinkel eines einzelnen Fachgebietes erfolgt, sondern nach �bergeordneten Zielen unter Beachtung medizinischer und individueller Gegebenheiten des Patienten. Der Hausarzt und der zuweisende Facharzt werden so eng wie m�glich mit einbezogen. Durch diese enge Zusammenarbeit unter einem Dach ist eine rasche und ma�geschneiderte Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung m�glich.

Zum Netzwerk-Auftakt und um diese neue Struktur im Saarland bekannt zu machen, f�hrt das Klinikum Saarbr�cken ein Interdisziplin�res Symposium zum Thema �Management von Lebermetastasen� durch. Hier werden die beteiligten Fachabteilungen mit einem Beitrag vertreten sein.

Das Symposium findet am Samstag, dem 7. September 2013, von 9.00 � 12.00 Uhr im Casino des Klinikums Saarbr�cken statt. Es ist offen f�r alle � Anmeldung erbeten unter: Tel.: 0681/963-2933 oder per E-Mail: netzwerkLP@klinikum-saarbruecken.de.

Das Programm finden Sie im Internet unter diesem Link: http://intranet.wbk.de/de/aktuelles/Lists/Termine/DispForm.aspx?ID=118&Source=http%3A%2F%2Fintranet%2Ewbk%2Ede%2Fde%2Faktuelles%2FLists%2FTermine%2Fcalendar%2Easpx%3FCalendarDate%3D28%252E09%252E2013

 

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