26.04.2017

Nach dem Schlaganfall ist vor dem Schlaganfall

Schlaganfall.jpgPatientenveranstaltung des Klinikums Saarbrücken und der Deutschen Schlaganfallhilfe am 9. Mai, 18.00 – 20.00 Uhr, im Haus der Ärzte, Faktoreistraße 4 in Saarbrücken

 

Nach Angaben der Deutschen Schlaganfallhilfe erleiden jährlich fast 270.000 Bundesbürger einen Schlaganfall. Es gibt also keinen Grund, den Schlaganfall zu verharmlosen, auch wenn die Therapiemöglichkeiten inzwischen immer besser geworden sind.

So lässt einen die Thrombektomie, bei der das Blutgerinnsel, das die Blutversorgung im Gehirn verstopft, mechanisch entfernt wird, oft nach wenigen Tagen vergessen, dass man schwer erkrankt ist. Früher wäre man ein Pflegefall geworden, heute kann man fast so weiter machen wie bisher. Aber 30% der Schlaganfallpatienten kommen  bereits mit einem zweiten Schlaganfall erneut in die Klinik. Was zum ersten Schlaganfall führt, führt auch zum zweiten. Darum muss sich auch bei Patienten, denen es nach dem ersten Schlaganfall wieder gut geht, etwas ändern.

Schlaganfälle fallen nur scheinbar aus voller Gesundheit in das Leben ein. Sie haben Gründe und Ursachen. Nur wer seine individuellen Ursachen kennt, kann mitunter das Schicksal eines zweiten Schlaganfalls abwenden. Hier heißt es: frühzeitig erkennen und gegensteuern.

Dies ist Thema einer Patientenveranstaltung des Klinikums Saarbrücken gemeinsam mit der Deutschen Schlaganfallhilfe am 9. Mai, 18.00 – 20.00 Uhr, im Haus der Ärzte, Faktoreistraße 4, in Saarbrücken. Im Rahmen dieser Veranstaltung informieren Ärzte des Klinikums sowie Vertreter der stationären Reha und der Krankenkassen, was man sowohl als Gesunder als auch als Betroffener über den Schlaganfall und seine Ursachen wissen sollte. Der Eintritt ist frei.

 

Das Programm:

Was passiert bei einem Schlaganfall mit dem Gehirn?
Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer, Chefarzt der Neurologie, Klinikum Saarbrücken

Welche Risikofaktoren sollten wie  kontrolliert werden?
Christiane Chang, Oberärztin der Neurologie, Klinikum Saarbrücken

Blutgerinnung: Wann und wie auf Dauer verändern?
Martin Erbe, Oberarzt der Neurologie, Klinikum Saarbrücken

Warum ist Rehabilitation für den Patienten so wichtig?
Dr. V. González-Felipe, Neurologische Fachklinik Saarschleife

Schlaganfallnachsorge -  was leisten die Krankenkassen?
Michael Keck, Referatsleiter des  Verbandes der Ersatzkassen im Saarland

Worauf man achten sollte: Schlaganfall-Folgeerkrankungen
Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer

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