15.05.2015

Krebs – was gibt es außer der Schulmedizin?

 

Veranstaltung für Patientinnen und Interessierte am 3. Juni im Casino des Klinikums Saarbrücken

 

Um Krebspatienten alternative oder begleitende Therapien näher zu bringen, die die Schulmedizin sinnvoll ergänzen, bietet die Frauenklinik des Klinikums Saarbrückens mit seinem Brustzentrum und dem Zentrum für gynäkologische Genitalkarzinome am Mittwoch, dem 3. Juni 2015 von 15 bis 17 Uhr im Casino des Klinikums Saarbrücken eine Veranstaltung für Patientinnen und deren Angehörige zum Thema Naturheilverfahren und Körpertherapien in der schulmedizinischen Krebsbehandlung an.

Dr. Clemens Bartz, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikums Saarbrücken, weiß: „In der Nachsorge von Krebserkrankungen wird die Schulmedizin unterstützt durch diverse Naturheilverfahren und durch Sport.“ Prof. Dr. Josef Beuth vom Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren des Universitätsklinikums Köln, wird die Naturheilverfahren vorstellen, die wissenschaftlich anerkannt sind. Manche natürlichen Heilmittel lindern die teils massiven Nebenwirkungen einer Chemotherapie oder stärken die Psyche. Am bekanntesten dabei ist die Misteltherapie.

Und auch der Sport sollte in der Therapie von Krebspatienten einen festen Stellenwert einnehmen, sagt der Sportwissenschaftler Dr. Dr. Philipp Zimmer von der Deutschen Sporthochschule Köln. Denn körperliche Aktivität unterstütze den Regenerations- und Heilungsprozess. Mehrere Studien bestätigten, dass Patienten, die während einer Chemotherapie unter ärztlicher Kontrolle trainieren, sehr davon profitieren. Sie seien  leistungsfähiger und litten weniger unter den Nebenwirkungen. Sport helfe auch, den eigenen Körper wieder zu akzeptieren, sich wieder mit ihm anzufreunden – trotz der Krankheit. Und schließlich ist Sport im Rahmen einer Krebstherapie eine Maßnahme, die PatientInnen selbst aktiv in die Hand nehmen könnten.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Saarländischen Krebsgesellschaft, der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland, der Brustkrebsselbsthilfe Saarbrücken, dem Arbeitskreis Brustkrebs Saar und der Praxis für Hämatologie und Onkologie Onkosaar statt.

 

In der Diskussionsrunde am Ende der Veranstaltung können Fragen rund um das Thema an die Referenten und Kooperationspartner gestellt werden. Der Eintritt ist frei, allerdings bittet das Klinikum Saarbrücken zwecks besserer Planung um Voranmeldung unter:

E-Mail: frauenklinik@klinikum-saarbruecken.de

Telefon: 0681/963-2231

 

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