06.06.2014

Kopfverletzungen, Sch�delhirntraumen und wie ich sie vermeiden kann

 

Vortrag von der Chef�rztin der Neurochirurgie des Klinikums Saarbr�cken, Prof. Dr. Cornelia Cedzich, am Donnerstag, 26. Juni 2014, 17 Uhr in der Stadtbibliothek Saarbr�cken

Jeder zehnte Einwohner hat einmal im Jahr einen Unfall, das sind insgesamt rund 8,80 Mio. Unf�lle im Jahr. Das Robert Koch-Institut sch�tzt, dass die meisten Unf�lle - 3,11 Mio. pro Jahr � im Freizeitbereich passieren. An zweiter Stelle stehen 2,80 Mio. Unf�lle im Hausbereich. An dritter Stelle stehen Schul- und Arbeitsunf�lle - 2,49 Mio. sch�tzt die Bundesanstalt f�r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Erst an vierter Stelle standen im Jahr 2012 0,39 Mio. Verkehrsunf�lle.

Bei einem Teil dieser Unf�lle kommt es zu einer Kopfverletzung. Das Spektrum geht von �u�erlichen Riss- oder Platzwunden, die zwar stark bluten k�nnen, aber relativ ungef�hrlich sind, bis hin zu lebensbedrohlichen Kopfverletzungen, bei denen (Sch�del-) Knochen gebrochen oder das Gehirn beteiligt sein k�nnen, man redet dann von einem Sch�del-Hirn-Trauma. Das kann eine Gehirnersch�tterung, eine Gehirnprellung oder �quetschung sein.

Treten Kopfschmerzen, Schwindel, �belkeit, Erinnerungsl�cken oder gar Bewusstlosigkeit auf, so ist schnelle Erste Hilfe und eine schnelle Behandlung im Krankenhaus unbedingt erforderlich. Denn lebensbedrohliche Gehirnsch�digungen sind oft �u�erlich nur schwer festzustellen.

Die einfachste, aber auch einzige M�glichkeit, Kopfverletzungen zu verhindern, besteht darin, bei Sportarten mit einem entsprechenden Verletzungsrisiko einen geeigneten Schutzhelm zu tragen. So ist z.B. erwiesen, dass beim Ski- und Snowboardfahren das Tragen eines Helmes das Kopfverletzungsrisiko um 28% verringert. Auch beim Motorrad- und Fahrradfahren, Reiten, Boxen, Klettern oder Inlineskaten kann ein Sturzhelm die Gefahr von lebensgef�hrdenden Kopfverletzungen reduzieren.

Am Donnerstag, 26. Juni 2014, 17 Uhr, erfahren Sie in der Stadtbibliothek Saarbr�cken mehr �ber das Thema Kopfverletzungen. Die Chef�rztin der Neurochirurgie, Prof. Dr. Cornelia Cedzich, informiert �ber das Thema und beantwortet Ihre Fragen. Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe "Gesundheit im Dialog" unter dem diesj�hrigen Motto "Im Falle eines Unfalls� statt. Die Vortr�ge sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Anzahl der Pl�tze ist auf 70 begrenzt.

Die Vortragsreihe ist eine Kooperation des Klinikums Saarbr�cken mit der Stadtbibliothek Saarbr�cken, der Kontakt- und Informationsstelle f�r Selbsthilfe im Saarland, der Unabh�ngigen Patientenberatung Saarbr�cken, der Volkshochschule und dem Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbr�cken, der Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsf�rderung im Saarland, dem �rzteverband des Saarlandes, dem Verband der Ersatzkassen, der Deutschen Herzstiftung und der SR 3 Saarlandwelle.

 

Weitere Informationen und ein Programm der Vortragsreihe erhalten Sie bei:

Presse- und �ffentlichkeitsarbeit des Klinikums Saarbr�cken, Tel. 0681/963-1017 oder per E-Mail: presse@klinikum-saarbruecken.de.

Das gesamte Programm finden Sie im Internet unter http://www.klinikum-saarbruecken.de/de/ueberuns/unternehmensprofil/Verwaltung/presse/Seiten/Vortragsreihe.aspx

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