11.10.2013

Kommunale Gro�krankenh�user fordern die L�nder und die Bundesregierung dringend zum Handeln auf

   

Saarbr�cken. Seit mehr als 25 Jahren treffen sich die Gesch�ftsf�hrer gro�er kommunaler Krankenh�user zweimal j�hrlich und tauschen Strategien aus, um von den Besten zu lernen. Kommunale Gro�krankenh�user geh�ren mit den Universit�tskliniken zu den tragenden S�ulen der medizinischen Versorgung in Deutschland. �Wir bieten ein umfassendes Leistungsspektrum in nahezu allen medizinischen Fachdisziplinen. Rund um die Uhr halten wir die medizinische Versorgung der Bev�lkerung vor, besonders auch die medizinische und pflegerische Notfallversorgung in der Nacht und an den Wochenenden. Eine sehr gute Versorgungsqualit�t resultiert aus einer hohen Interdisziplinarit�t in Zentren und der sehr ausdifferenzierten Facharztweiterbildung�, beschreibt der Vorstandsvorsitzende der akg, Helmut Sch�ttig, die wichtigen Aufgaben der Maximalversorger. Die akg ist ein Interessenverbund von 20 kommunalen Gro�krankenh�usern und Krankenhausverb�nden aus dem gesamten Bundesgebiet.  

Viele gro�e kommunale Krankenh�user, die vor Jahren noch schwarze Zahlen geschrieben haben, weisen nun Defizite oder die ber�hmte �schwarze Null� auf. � Diese fatale Entwicklung ist auf massive Einschnitte in der Krankenhausfinanzierung zur�ckzuf�hren� folgert die Gesch�ftsf�hrerin des Saarbr�cker Klinikums Dr. Susann Bre�lein und fordert �um die gute medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten nicht nachhaltig zu gef�hrden, m�ssen die Fehlentwicklungen in der Krankenhausfinanzierung dringend korrigiert werden�.

 �Die gro�en kommunalen Krankenh�user fordern daher die Bundesregierung auf, endlich f�r eine Krankenhausfinanzierung zu sorgen, die die erbrachten Leistungen der Kliniken auch verl�sslich verg�tet. Bisher ignoriert die Bundespolitik die ausgesprochen schwierige Lage der Kliniken oder redet sie sch�n� erg�nzt Sch�ttig. Dazu geh�rt f�r die akg auch die Verantwortung der L�nder f�r die Investitionen, die zurzeit zu einem gro�en Teil von den Kliniken selbst erwirtschaftet werden m�ssen, obwohl die L�nder gesetzlich zu deren vollen Finanzierung verpflichtet w�ren.

In diesem Jahr ging es inhaltlich auch um die aktuelle Lage der Krankenhausfinanzierung in Bund und L�ndern. Dringenden Handlungsbedarf sieht akg-Mitglied und DKG-Pr�sident Alfred D�nzer: �Gerade die gro�en kommunalen Krankenh�user erbringen eine wichtige Leistung f�r die Versorgung der Bev�lkerung weit �ber die jeweilige Stadtgrenze hinaus. Als Maximalversorger decken sie das gesamte medizinische Spektrum ab, nehmen jeden Patienten auf und k�nnen und wollen sich nicht nur auf lukrative Bereiche spezialisieren. Sie sind rund um die Uhr f�r alle F�lle ger�stet und erbringen daher auch viele notwendige Leistungen, die nur ungen�gend erstattet werden.�

Die akg
Die akg ist ein Interessenverbund von 20 Gro�krankenh�usern und Krankenhausverb�nden aus dem gesamten Bundesgebiet mit einem Umsatz von insgesamt rund 6,7 Milliarden Euro und einem Investitionsvolumen von rund 529 Millionen Euro.

Sie repr�sentiert derzeit ca. 34.500 Betten. Mehr als 1,4 Millionen Patienten im Jahr werden in den H�usern der akg von rund 85.000 Mitarbeiter/-innen vollstation�r behandelt. Die Zahl der ambulant versorgten Patienten liegt bei etwas mehr als 2,7 Millionen. Hinzu kommt eine erhebliche Anzahl ambulanter und station�rer Notf�lle.

Zur akg geh�ren: Klinikum Augsburg, Vivantes Berlin, Klinikum Bielefeld, Klinikum Braunschweig, Klinikverbund Bremen, Klinikum Chemnitz, Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Klinikum Dortmund, Klinikum Fulda, Klinikum Karlsruhe, Kliniken der Stadt K�ln, Klinikum St. Georg Leipzig, M�rkische Kliniken L�denscheid, Universit�tsmedizin Mannheim, M�hlenkreiskliniken Minden, Klinikum M�nchen, Klinikum N�rnberg, Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam, Klinikum Saarbr�cken, Klinikum Stuttgart.

 

Drucker
Klinikum Saarbrücken gGmbH | Winterberg 1 | 66119 Saarbrücken | Telefon: 0681 / 963-0 | Telefax: 0681 / 963-2600
Copyright 2015 | Impressum