30.06.2016

Knieverletzungen erfolgreich behandeln

„Onlineforum" mit dem Unfallchirurgen Prof. Dr. Christof Meyer

Bei Spiel, Sport und Freizeit ereignen sich die häufigsten Knieverletzungen. Das Spektrum geht von Über- und Fehlbelastungen über Verrenkungen, Band- oder Meniskusverletzungen bis hin zu Knorpelschäden und Knochenbrüchen. Ein häufiges Ereignis ist zum Beispiel ein akuter Meniskusriss, häufig in Kombination mit einem vorderen Kreuzbandriss oder in Zusammenhang mit einem heftigen Verdrehtrauma bei einem Sportunfall. Bei Bandverletzungen (meist Innen- oder vorderes Kreuzband) reicht das Spektrum von Zerrungen über Teilrisse bis hin zu vollständigen Rupturen.

Das wichtigste bei einer Knieverletzung ist eine korrekte Diagnose. Die bildgebenden Verfahren – vor allem Röntgenaufnahmen und das Kernspintomogramm – helfen da weiter. Hier wird beantwortet, welche der Strukturen betroffen sind, und um welche Verletzung es sich konkret handelt. Auch ist zu erkennen, ob außer der Verletzung bereits unfallunabhängige Veränderungen, wie ein Verschleiß bedingter Meniskusriss oder eine Arthrose vorliegen.

Mit der Diagnose ist der Weg zur geeigneten Therapie und zur Heilung geebnet. Während bei manchen Verletzungen konservative Behandlungen wie Kühlung, Salbentherapie oder auch eine zeitweise Ruhigstellung ausreichen, müssen andere Verletzungen wie z.B. Knochenbrüche und Kreuzbandrisse aufwändig behandelt werden, wenn man keine längerfristigen Schäden und Einschränkungen riskieren möchte.

Sollten die Unfallverletzungen nicht reparabel sein oder später zu einer Arthrose führen, so steht die Implantation eines künstlichen Kniegelenks als weitere Therapieoption zur Verfügung.

Weitere Fragen zum Thema „Knieverletzungen behandeln"  beantwortet der Chefarzt der Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Prof. Dr. Christof Meyer, in der Zeit vom 7. bis 21. Juli im Onlineforum.

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