07.09.2012

Klinikum unterst�tzt Welt-Sepsis-Tag

 

Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag / Mehr Aufkl�rung �ber Blutvergiftung / An�sthesiologie nimmt an Sepsis-Studie teil

Am 13. September 2012 ist Welt-Sepsis-Tag. Dieser Tag soll national und international genutzt werden, um auf die ansteigenden Erkrankungs- und Todesraten  aufgrund von Blutvergiftung (Sepsis) aufmerksam zu machen. Auch das Klinikum Saarbr�cken unterst�tzt die Forderungen, die anl�sslich des Welt-Sepsis-Tages in einer Deklaration erhoben wurden: Eine verbesserte Aufkl�rung der �ffentlichkeit �ber das Krankheitsbild Sepsis sowie geeignete Ma�nahmen zur fr�heren Erkennung und besseren Behandlung dieser h�ufig t�dlich verlaufenden Erkrankung.

Um die Behandlungsstrategien bei Blutvergiftung zu verbessern, nimmt die operative Intensivstation der An�sthesiologie des Klinikums Saarbr�cken an der MEDUSA-Studie teil, die deutschlandweit in mehr als 40 Zentren untersucht, ob eine intensivierte Schulung des medizinischen Personals die Behandlungsergebnisse bei Sepsis verbessern.

Zum Hintergrund: Alle drei bis vier Sekunden stirbt auf der Welt ein Mensch an Blutvergiftung (Sepsis).  Der Chefarzt der An�sthesiologie und stellvertretende �rztliche Direktor des Klinikums Saarbr�cken, PD Dr. Konrad Schwarzkopf, erkl�rt: �Sepsis entsteht, wenn eine Infektion k�rpereigenes Gewebe und Organe angreift. Wird eine Sepsis nicht fr�hzeitig erkannt  und sofort behandelt, so sind septischer Schock, Multiorganversagen und Tod eine h�ufige Folge. Trotz aller Errungenschaften der modernen Medizin durch Impfungen, Antibiotika und Intensivmedizin ist Sepsis nach wie vor die Haupttodesursache bei Infektionserkrankungen - mit einer Sterblichkeit zwischen 30 und 60 Prozent.�

J�hrlich sind 20 bis 30 Millionen Menschen in Industrie- und Entwicklungsl�ndern davon betroffen, darunter mehr als 6 Millionen Neugeborene und S�uglinge sowie �ber 100.000 Frauen im Wochenbett. Die Erkrankungsrate ist weltweit, aber auch in den Industrienationen in den letzten zehn Jahren dramatisch angestiegen.  Gr�nde daf�r sind u. a. die vermehrte Durchf�hrung von Hoch-Risiko-Eingriffen in allen Altersgruppen und die Entwicklung von resistenten oder besonders aggressiven Keimen. Leider ist diese Tatsache in der �ffentlichkeit kaum bekannt.

 

Info:

Die Studie wird vom Center for Sepsis Control and Care koordiniert. In Deutschland koordiniert die Deutsche Sepsis Gesellschaft die Aktivit�ten f�r den Welt-Sepsis-Tag. Die Welt-Sepsis-Deklaration wurde von der Globalen Sepsis Allianz (GSA) formuliert und wird inzwischen von mehr als 50 nationalen und internationalen medizinischen Fachgesellschaften und Weltverb�nden unterst�tzt.

Mehr Information gibt es unter http://www.sepsis-gesellschaft.de/DSG/Deutsch/Welt-Sepsis-Tag?iid=2

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