26.03.2016

Klinikclowns gesichert - Vertrag unterzeichnet

​Foto, von links: Clown Fluxi Dibbelabbes alias Heike Laub, Anton Verschaeren, Geschäftsführer des DRK-Landesverbandes Saarland, Prof. Dr. Jens Möller, Chefarzt der Kinderklinik, Margarita von Boch, Vorsitzende der Kinderhilfe e.V. Saar, Werner Knapp, Kath. Seelsorger des Klinikums und Vorstandsmitglied der Kinderhilfe Saar, Clown Lolek alias Henning Leidinger und Dr. Susann Breßlein, Geschäftsführerin des Klinikums Saarbrücken.                                                                                                                    Foto: Iris Maurer

Drei starke Partner sichern Finanzierung der Klinikclowns für das Klinikum Saarbrücken

 

Dies ist ein guter Gründonnerstag für die Klinikclowns und ihre Fans im Alter von 1 – 18 Jahren. Denn just an diesem Tag haben die Geschäftsführer des DRK-Landesverbandes Saarland, Anton Verschaeren, des Klinikums Saarbrücken, Dr. Susann Breßlein, und die Vorsitzende der Kinderhilfe e.V. Saar, Margarita von Boch, einen Vertrag zur Weiterfinanzierung der Klinikclowns im Klinikum Saarbrücken unterschrieben.

So werden die beiden Possenreißer Lolek und Tilotamma auch künftig einmal wöchentlich die kleinen Patientinnen und Patienten auf der Kinderstation des Klinikums Saarbrücken besuchen, um sie ein wenig von ihrer Krankheit und ihren Schmerzen und Sorgen abzulenken.

Seit 2001 sorgen die Klinikclowns bei den Kindern in saarländischen Kinderkliniken für gute Stimmung. Bisher hatte überwiegend die Kinderhilfe Saar die Klinikclowns aus Spendengeldern finanziert, in vier Kinderkliniken im Saarland: Merzig, Saarlouis, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg und im Klinikum Saarbrücken. Jetzt hat sich der DRK-Landesverband Saarland bereit erklärt, die Finanzierung  in Saarbrücken und Saarlouis zu einem großen Teil zu übernehmen. Damit sind nun die Einsätze für das Jahr 2016 in allen vier Kliniken wieder gesichert.

Die Kinderhilfe e.V. finanziert inzwischen viele andere Projekte im Bereich musisch-kultureller Bildung und gesundes Frühstück in Schulen – alles in allem zu viel für den kleinen Verein. Prof. Dr. Jens Möller, der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, freute sich, dass dieses Angebot weiter besteht, denn da es kein medizinisch-therapeutisches Angebot sei, könne es nicht aus Krankenkassengeldern finanziert werden. „Trotzdem halte ich es für eine gute Ergänzung zu unserem medizinischen Angebot, da es dazu beiträgt, positive Einstellungen zu stärken."

Die Clowns arbeiten übrigens schon seit rund zwei Jahren im Rahmen von Demenzprojekten mit dem DRK erfolgreich zusammen.

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