15.09.2016

Interventionelle Radiologie - Diagnose und Behandlung zugleich

Möglichkeiten der Behandlung ohne Operation
Sie fragen - wir antworten. Im Online-Forum auf www.klinikum-saarbruecken.de / Online-Forum.

Dank der Fortschritte in der Radiologie können minimal-invasive Behandlungsmethoden immer mehr andere Therapien ersetzen. Viele  Erkrankungen, die noch vor wenigen Jahren aufwändig operativ behandelt werden mussten, können heute mit geringem Risiko, ohne Narkose und ohne Skalpell therapiert werden. Solche minimal-invasiven Eingriffe sind an fast allen Organen des Körpers einschließlich des Hirngewebes und der Nervenbahnen möglich. Erweiterte Blutgefäße, Gefäßmissbildungen (Aneurysmen in Bauch- und Hirnregion) sowie –verschlüsse werden dabei ganz ohne Skalpell behandelt. Auch in der Krebstherapie werden interventionelle Techniken eingesetzt. So wird über einen Katheter  eine hohe Dosis chemotherapeutischer Substanzen an die betreffende Stelle abgegeben, damit der Tumor schrumpft. Auch in der Schlaganfallbehandlung verzeichnet das Klinikum Saarbrücken schon seit Jahren mittels Thrombektomie gute Erfolge. Hier werden Blutgerinnsel mit Hilfe feinster Katheter entfernt. Die Strahlenbelastung ist dank modernster Röntgentechnik im Vergleich zu früher nur noch minimal.

Je nach Diagnose arbeiten die Radiologen eng mit den Ärzten der jeweiligen Fachrichtungen zusammen - Internisten (Gastroenterologen, Kardiologen), Neurologen, Gefäß- und Neurochirurgen.

Ihre Fragen zum Thema Interventionelle Radiologie beantwortet der Chefarzt des Instituts für Radiologie, Prof. Dr. Elmar Spüntrup, vom 15. bis 29. September 2016 im Internet unter www.klinikum-saarbruecken.de / Online-Forum.

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