04.07.2014

Immer mehr Kinder mit Essst�rungen

 

Tipps und Anregungen von dem Kinderarzt Prof. Dr. Jens M�ller im Onlineforum:

 

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit essgest�rtem Verhalten w�chst: Rund ein Prozent aller 14- bis 18-J�hrigen leidet regelm��ig an Magersucht, bis zu drei Prozent leidet an Ess-Brechsucht (Bulimie). Auf 20 erkrankte M�dchen kommt ein Junge. Neben diesen gef�hrlichen Erkrankungen Bulimie und Anorexia nervosa gef�hrden auch nicht prim�r lebensbedrohliche St�rungen das Wachstum und die gesunde Entwicklung, auch durch ein sehr einseitiges Essverhalten kann sich eine Essst�rung andeuten. So essen schon kleine Kinder manchmal keinerlei Obst oder Gem�se oder sie akzeptieren nur einige, ganz wenige Nahrungsmittel. Sie sind nicht mal bereit, etwas, das sie nicht kennen, wenigstens zu probieren. Andere essen wahllos alles, was zu �bergewicht und ebenfalls zu gesundheitlichen Beeintr�chtigungen f�hrt. Diese Kinder hungern oder erbrechen sich zwar nicht, aber sie sind dennoch von einer gesunden und vollwertigen Ern�hrung weit entfernt. In jedem Fall sollten schon die ersten Anzeichen einer sich abzeichnenden Problematik im Essverhalten ernst genommen und beachtet werden und mit dem Kinderarzt/der Kinder�rztin besprochen werden.  Kinder sanft, aber sicher an eine breite Palette an Geschm�ckern, Genuss- und Nahrungsmitteln heranzuf�hren, hat nicht nur mit Gesundheit, sondern auch mit Lebensqualit�t zu tun. Es ist eine Sache der �gesunden Balance�, ob Genuss zur Zufriedenheit, zum Wohlgef�hl und zur Gesundheit beitragen kann. Essst�rungen sind eine Belastung f�r die ganze Familie. Die st�ndige Kontrolle des Essverhaltens f�hrt zu Konflikten, zur �Vergiftung� der Familienatmosph�re und zu einer negativen Entwicklung der Beziehungen zwischen Eltern und Kindern. Deswegen sollten sie m�glichst fr�hzeitig beachtet und schon bei ersten Symptomen gegengesteuert werden.

Fragen zu diesem Thema beantwortet der Chefarzt der Kinderklinik des Klinikums Saarbr�cken auf dem Winterberg, Prof. Dr. Jens M�ller, vom 17. bis 31. Juli 2014 unter www.klinikum-saarbruecken.de  / F�r Patienten & Besucher / Online-Forum.

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