03.02.2017

Hinter den Kulissen der Zentralen Notaufnahme

Onlineforum zum Thema Notaufnahme

Eine Notaufnahme bedeutet für viele Menschen ein Rettungsanker. So kommen in die Notaufnahme des Klinikums Saarbrücken rund 37 000 Patienten jährlich – das sind 100 pro Tag. Notfälle wie Schwerstverletzte, Schlaganfall- oder Herzinfarktpatienten, Opfer von Arbeits- oder Schulunfällen, aber auch Menschen mit leichteren Verletzungen und mit unklaren Beschwerden kommen hierher. Auch wenn der Notfall hier Routine zu sein scheint, so legt man besonderen darauf Wert, dass alle Notfälle adäquat, individuell und so schnell wie möglich behandelt werden.

So kümmert sich eine erfahrene Notfall-Krankenschwester an der Aufnahme um alle Neuzugänge. Hier werden die Patienten in Empfang genommen, die erforderlichen Daten erhoben, die Patienten entsprechend ihrer Beschwerden und der Dringlichkeit den Untersuchungs- und Behandlungsbereichen zugeführt. Die Zentrale Notaufnahme arbeitet interdisziplinär, d.h. je nach Sachlage werden die Fachärzte aller Kliniken hinzugezogen. Alle Fachkliniken arbeiten eng mit und in der Notaufnahme zusammen. Lediglich geburtshilfliche Notfälle kommen direkt in den Kreißsaal. Mit der zertifizierten Brustschmerzeinheit („chest-pain-unit"), der überregionalen Schlaganfalleinheit („stroke-unit") und dem überregionalen Traumazentrum stellt das Klinikum Saarbrücken die Versorgung oft lebensbedrohlicher und hochkomplexer Erkrankungsbilder auf höchstem Niveau sicher. Im Klinikum Saarbrücken liegen infolge des baulichen „Konzeptes der kurzen Wege" sämtliche Untersuchungseinheiten, aber auch die Intensivstationen und der Zentral-OP nur wenige Meter von der Notaufnahme entfernt.

Notfälle lassen sich nicht planen, und wenn viele Patienten gleichzeitig in der Zentralen Notaufnahme eintreffen, lassen sich Wartezeiten nicht immer vermeiden. Um alle Patienten zeitgerecht und ihrem Beschwerdebild angemessen behandeln zu können, unterstützt ein so genanntes „Triagesystem" die Fachkräfte bei der  Einschätzung der Notfallpatienten. Damit wird gewährleistet, dass die Patienten, die unter Lebensgefahr einer sofortigen Behandlung ohne Zeitverzug bedürfen, auch als Erstes behandelt werden. So kann es manchmal auch vorkommen, dass Patienten mit leichteren Beschwerden etwas länger warten müssen.

Haben Sie Fragen zum Thema Notaufnahme? Ihre Fragen beantwortet die stellvertretende Leitung und Oberärztin der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Saarbrücken, Dr. Sabine Ziehl, in der Woche vom 2. bis 16. Februar 2017 im Internet unter: www.klinikum-saarbruecken.de im Bereich „für Patienten und Besucher" / Onlineforum.

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