01.12.2014

Handchirurgisches Symposium im Klinikum

 

Unter der Leitung von Privatdozent Dr. Christof Meyer, Chefarzt im Zentrum f�r Orthop�die und Unfallchirurgie, fand am ersten Adventssamstag ein Handchirurgisches Symposium im Klinikum Saarbr�cken statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung gemeinsam mit der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Dynamische Osteosynthese.

Unter dem Thema �Offene Fragen in der Handchirurgie� wurden in Vortr�gen und anschlie�enden Diskussionen Verletzungen und Erkrankungen der Hand besprochen, f�r die es trotz aller wissenschaftlicher und technischer Fortschritte immer noch keine Standardbehandlung gibt, die f�r jeden Patienten auch das beste Ergebnis bringt.

Die Hand, ein Wunderwerk der Natur aus 27 Knochen, 33 Muskeln und 17.000 F�hlk�rperchen in der Handinnenfl�che (140 pro cm�) ist in der Lage, sowohl bei einem Gewichtheber eine Last von 200 kg zu halten, als auch bei einem Pianisten feinf�hlig und virtuos die Klaviertasten zu bedienen. Kein Wunder, dass bei einem solch komplizierten K�rperteil auch die Handchirurgen immer wieder offene Fragen haben.

Auf dem Programm standen unter anderem Vortr�ge �ber Behandlungsm�glichkeiten von Arthrosen an der Hand, das Karpaltunnelsyndrom, Sehnenverletzungen sowie den Speichenbruch als h�ufigste Fraktur des Menschen, Mittelhand- und Fingerfrakturen und vieles mehr. Dabei gingen die Referenten anhand praktischer Beispiele  auch auf Komplikationen und deren Behandlung in der Versorgung der Handverletzungen ein.

PD Dr. Christof Meyer freute sich in seinem Schlusswort �ber das gro�e Interesse an den Vortr�gen. Auch durch die anschlie�enden Diskussionen mit vielen Beitr�gen aus den Reihen der Teilnehmer konnten einige Fragen gekl�rt werden. �Dennoch werden wir Handchirurgen nicht m�de, weiter nach immer besseren Behandlungsm�glichkeiten zu suchen. Gerade Symposien wie dieses stellen durch den kollegialen Austausch auch mit den Handtherapeuten hierzu eine wesentliche Grundlage dar.�

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