19.08.2014

Gesundheitsministerium nimmt Behandlungszentrum f�r hochkontagi�se Erkrankungen am Klinikum Saarbr�cken vom Netz

 

Das Ministerium f�r Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und das Klinikum Saarbr�cken haben sich entschlossen, die zwei im Behandlungszentrum f�r hochkontagi�se Erkrankungen vorgehaltenen Betten,  nicht mehr zu belegen. Die Infektionsstation des Klinikums Saarbr�cken bleibt als normale Isolierstation weiterhin in Betrieb.

Seit Ende M�rz 2014 sind neue technische Regeln f�r biologische Arbeitsstoffe TRBA 250 in Kraft getreten, die den Arbeitsschutz von Besch�ftigten sicherstellen sollen. Diese neue TRBA 250 legt h�here Vorgaben zum Betreiben einer Station zur  Behandlung von hochkontagi�sen Erkrankungen (Sonderisolierstation) fest, die in dieser Station des Klinikums Saarbr�cken derzeit nicht erf�llt werden. Dies ergab eine Begehung der f�r den Arbeitsschutz zust�ndigen Beh�rde in der zweiten Augustwoche.

Um den Schutz der saarl�ndischen Bev�lkerung bei einer m�glichen hochkontagi�sen Erkrankung auch weiterhin zu gew�hrleisten, hat das  Gesundheitsministerium  daher mit dem Behandlungs- und Kompetenzzentrum in Frankfurt am Main kurzfristig eine Kooperation zur Aufnahme von begr�ndeten Verdachtsf�llen von hochkontagi�sen Erkrankungen wie beispielsweise  Ebola abgesprochen.

Personen mit Symptomen, die zum Beispiel auf einen Ebola - Verdacht schlie�en lassen, sollten ihren Arzt/�rztin kontaktieren und m�gliche Reisen erw�hnen.  Dann kann mit entsprechenden Schutzma�nahmen und in enger Abstimmung mit dem zust�ndigen Gesundheitsamt eine erste Abkl�rung erfolgen. Bei begr�ndetem Verdacht erfolgt dann automatisch eine Verlegung nach Frankfurt.

Gleichzeitig finden Verhandlungen mit dem hessischen Gesundheitsministerium zur Ausgestaltung einer l�ngerfristigen Kooperationsvereinbarung zur Nutzung des Behandlungs- und Kompetenzzentrums in Frankfurt am Main statt. Das hessische Sozialministerium hat bereits Zustimmung zu einer derartigen Kooperationsvereinbarung signalisiert.

Hintergrund:

Bundesweit gibt es dann in sieben Bundesl�ndern sieben Behandlungs- und Kompetenzzentren zur Behandlung von hochkontagi�sen Erkrankungen.

In den L�ndern Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Saarland und Th�ringen gibt es keine. Diese L�nder kooperieren mit bestehenden Behandlungszentren, Rheinland-Pfalz beispielsweise ebenfalls mit dem Zentrum in Frankfurt.

 

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