13.11.2015

Erhöhte Leberwerte, was kann dahinter stecken

Dr. Klaus Radecke, Oberarzt der Gastroenterologie des Klinikums Saarbrücken, referiert am Donnerstag, 19. November, 17 Uhr in der Stadtbibliothek Saarbrücken im Rahmen der Vortragsreihe „Gesundheit im Dialog".

 

Wenn die Leberwerte erhöht sind, wird häufig ein erhöhter Alkoholkonsum vermutet. Erhöhte Leberwerte können jedoch auf viele unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sein. Eine nicht erkannte Lebererkrankung kann zu Leberzirrhose und deren lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Durch eine rechtzeitige Diagnosestellung und Therapie kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. So sind in den letzten beiden Jahren große Fortschritte bei der Therapie der chronischen Hepatitis C gemacht worden, wodurch die chronische Hepatitis C jetzt sogar in den allermeisten Fällen geheilt werden kann.

Während eine akut auftretende Lebererkrankung sich häufig durch Symptome  (z.B. Gelbsucht, starkes Krankheitsgefühl) bemerkbar macht, verlaufen chronische Lebererkrankungen meist zunächst ohne auffällige Symptome. Ein Grund, warum die Diagnose leider häufig erst im Endstadium der Erkrankung gestellt wird. Wiederholt erhöhte bestimmte Leberwerte sind meist ein Hinweis auf eine Lebererkrankung und bedürfen einer Abklärung. Um eine genaue Diagnose zu stellen, bedarf es allerdings weiterer Untersuchungen - Blut, Ultraschall und Fibroscan, denn nicht jeder erhöhte gamma-GT Wert bedeutet automatisch, dass die Leber krank ist. In unklaren Fällen ist weiterhin die Durchführung einer Leberbiopsie der Goldstandard.

Über Diagnosen, Therapien und Lebensweise bei erhöhten Leberwerten  informiert Dr. Klaus Radecke, Oberarzt der Gastroenterolgie des Klinikums Saarbrücken, am Donnerstag, 19. November, 17 Uhr in der Stadtbibliothek Saarbrücken. Dabei können auch Fragen gestellt werden.

 

Info:

Die Reihe „Gesundheit im Dialog" ist eine Veranstaltung des Klinikums Saarbrücken und der Stadtbibliothek Saarbrücken in Zusammenarbeit mit diesen Partnern:

  • Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland

  • Unabhängige Patientenberatung Saarbrücken

  • Volkshochschule und Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken

  • Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung im Saarland (LAGS)

  • Ärzteverband des Saarlandes

  • Verband der Ersatzkassen

  • Deutsche Herzstiftung

  • SR 3 Saarlandwelle

 

Die Vorträge richten sich an interessierte Laien und Betroffene, der Eintritt ist frei. Die Plätze sind auf 70 begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ein Jahresprogramm finden Sie auf der Internetseite des Klinikums Saarbrücken www.klinikum-saarbruecken.de unter Aktuelles / Vortragsreihe.

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