15.04.2015

Der chronische Schmerz entsteht im Kopf

 

Prof. Dr. Karl-Heinz Grotemeyer in der Vortragsreihe Gesundheit im Dialog des Klinikums Saarbrücken in der Stadtbibliothek

 

Obgleich die Gürtelrose längst abgeheilt ist, brennt es an diesen Stellen bei
Berührung noch immer wie Feuer. Der Schmerz ist geblieben. Der Betroffene ist
kein Simulant. Schmerz kann sich verselbstständigen. Wie der chronische Schmerz
entsteht und was man dagegen tun kann, darüber
informiert Prof. Dr. Karl-Heinz
Grotemeyer, Chefarzt der Klinik für Neurologie des Klinikums Saarbrücken in der
Vortragsreihe Gesundheit im Dialog – „Kopf- und Bauchgeschichten“ in der
Stadtbibliothek am Donnerstag, 23. April, um17 Uhr. 

In der Wahrnehmung von Schmerzen spielt das Gehirn eine wesentliche Rolle.
Sendet eine Nervenzelle über Wochen Schmerzimpulse an das Gehirn, so verändert
sich der Eingangsspeicher im Gehirn. Es lernt etwas Neues – eine „optimierte
Schmerzwahrnehmung“.
In der Folge  werden eigentlich neutrale Reize wie Wärme,
Berührung oder Dehnung „fehlinterpretiert“. Die Medizin macht sich
das „ständige Lernen“ des Gehirns zu Nutze, so dass mit speziellen Techniken
chronische Schmerzen „wegtrainiert werden können.

Die Vortragsreihe des Klinikums Saarbrücken richtet sich an interessierte Laien und
Betroffene, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Partner der Reihe sind: Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im
Saarland, Unabhängige Patientenberatung Saarbrücken, Volkshochschule und
Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken, Landesarbeitsgemeinschaft
Gesundheitsförderung im Saarland, Ärzteverband des Saarlandes, Verband der
Ersatzkassen, Deutsche Herzstiftung und SR 3 Saarlandwelle.

Das gesamte Jahresprogramm finden Sie auf unserer Internetseite des Klinikums
Saarbrücken
www.klinikum-saarbruecken.de  unter Aktuelles / Vortragsreihe.

 

 

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